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Mitgliederversammlung vom Verein für Leibesübungen von 1849 Hameln

Elsa Dröge ist seit 80 Jahren dabei

Hameln. Alle Wahlen und Beschlüsse wurden bei der VfL-Mitgliederversammlung einstimmig gefasst. Udo Wolten ist weiterhin 1. Vorsitzender und Peter Krawczyk 3. Vorsitzender; Karin Rösemann als Mitgliederwartin und Uwe Petersen als Sportwart bekamen ebenfalls die Zustimmung der Versammlung. Bestätigt wurden die Abteilungsleiter, während Norman Ley als neuer Jugendvertreter gewählt wurde.

veröffentlicht am 27.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Natürlich gab es wieder eine größere Anzahl an Ehrungen, leider konnten nicht alle Jubilarinnen und Jubilare anwesend sein, zum Beispiel Elsa Dröge, die dem VfL seit 80 Jahren die Treue hält.

Jürgen Lohmann erhielt besonderen Dank für die Bemühungen um das Vereinsheim und die Neuverpachtung der Gaststätte. Daniel Schimanski vertrat als Beigeordneter den Rat und die Verwaltung der Stadt Hameln, lobte die vielfachen Aktivitäten des VfL und bescheinigte dem Verein, ein Aushängeschild Hamelns zu sein. Die Bedeutung des Ehrenamtes sieht er in den Sportvereinen bestätigt, unzählige Stunden werden kostenlos und freiwillig zum Wohle der Gemeinschaft eingesetzt. Kreissportbund-Vorsitzender Fred Hundertmark würdigte nicht nur die Verdienste des VfL als Nr. 1 im Kreisbereich, sondern auch der anderen über 250 Sportvereine. Trotz leicht zurückgehender Mitgliederzahlen sind sie eine stabile Größe im Konzert der gesellschaftlich bedeutsamen Gruppierungen. Der KSB zählt zu Jahresbeginn etwa 52 700 Vereinsmitglieder.

Nach Günter und Helga Weddeckes Kassenprüferbericht konnte dem geschäftsführenden Vorstand, zu dem auch Ralf Rösemann (2. Vorsitzender) und Birgit Hunte (Schatzmeisterin) gehören, einstimmig Entlastung für 2013 erteilt werden.

Der vorgelegte Haushaltsplan für das Jahr 2014 umfasst etwa 300 000 Euro an Einnahmen und Ausgaben, wobei die Sportlehrervergütungen und Übungsleiterentschädigungen mit 176 000 Euro einen gewichtigen Anteil haben.

Weiterhin belasten den VfL die Schulden aus den 90er Jahren. Der am 28. Februar auslaufende Darlehnsvertrag konnte immerhin mit einem wesentlich günstigeren Zinssatz für die nächsten fünf Jahre erneuert werden. Der Vorstand hofft immer noch auf eine größere Spende oder gar auf eine Erbschaft, um die Schulden schneller abtragen zu können.

Trotz der finanziellen Engpässe konnten alle Berichterstatter von einer guten Vereinsstruktur, von harmonischer Zusammenarbeit und vielen sportlichen Erfolgen berichten. Bei der Sportlerehrung im November konnten über 70 Vereinsmitglieder geehrt werden. Die Mitgliederzahl ist leicht gestiegen auf 2244 Mitglieder. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren ist mit 780 erfreulich hoch, das sind fast 35 Prozent aller Vereinsmitglieder. 48 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind im Einsatz, vier diplomierte Sportlehrerinnen und Sportlehrer sind vertraglich engagiert. In 15 Hamelner Sporthallen und im vereinseigenen Heim an der Fahlte bietet der VfL Übungs- und Trainingsstunden an. Nach einer längeren Pause gibt es 2014 dank Gaby Müller und Hans-Georg Bach wieder Angebote für Senioren, von denen es fast 500 Mitglieder gibt, die über 60 Jahre alt sind (22 Prozent Anteil).

Die Kooperation mit dem Turn-Club hat sich 2013 bei mehreren gemeinsamen Veranstaltungen bewährt und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt (Kinderkarneval am 1. März, Klüt-Bergturnfest Ende Juni). Die Diskussion um eine eventuelle Fusion allerdings befindet sich noch im Anfangsstadium. Man ist gespannt auf die Entwicklung in diesem Jahr.

In der Jahreshauptversammlung vom VfL wurden langjährige Mitglieder geehrt.



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