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"Fabelhaftes Bad Nenndorf": Licherfest, Feuerwerk und Kunst locken Tausende in die Kurstadt

Elfen, Geister, Nymphen, Kobolde und Feen

Bad Nenndorf (ede). Sagenumwobene Gestalten haben am Wochenende im Kurpark ihr Unwesen getrieben. Und das zur Freude der Nenndorfer: "Einfach großartig", meinten viele nach dem "fabelhaften Fest". Höhepunkt war eine Illumination im Park mit anschließendem Feuerwerk, das sich mehrere tausend Gäste nicht entgehen lassen wollten. Im Meer der 7000 im Kurpark aufgestellten Windlichter tummelte sich ein Menschenmeer. Für Aufsehen am späten Abend sorgte auch Stefanie Speckhardt, die ihren "Feuerzauber" entfachte und vor den staunenden Augen vor allem der Kinder brennendes Seilspringen demonstrierte.

veröffentlicht am 04.09.2007 um 00:00 Uhr

"Aqua& Urka", die Wasserwesen, ziehen mit ihrer Choreographie di

In Sagen oder Fantasyromanen werden sie geradezu erwartet. Aber im Nenndorfer Kurpark? Dort sorgten Elfen, Geister, Nymphen, Kobolde und Feen für allerhand Aufsehen. Und das war durchaus gewollt: "Fabelhaftes Bad Nenndorf" hatten Bürgermeisterin Gudrun Olk, KurT-Chefin Silke Busche und Frank Lohmann das zweitägige Spektakel genannt. Der Name war dabei Programm: Vom "Art Tremondo" aus Hannover, der Gruppe "Incanto" aus Berlin und der "Fenix Theatre Company" hatte das Organisationsteam hochkarätige Künstler verpflichtet, die dem Kurpark, der eigentlichen Ruheoase von Bad Nenndorf eine geradezu magische Aura verliehen. Dabei war es gar nicht das große Brimborium, das für das besondere Flair sorgte. Vielmehr waren es die stillen Momente, die verzauberten, selbst wenn diese auf Stelzen in Gestalt der wahrhaft großen Feuervögel daherkamen. Nenndorfer wie Auswärtige waren sich einig: "Fabelhaft", urteilten nicht wenige nach dem märchenhaften Treiben. "Wunderschön, einzigartig", meinte Doris Arnold aus Bad Nenndorf, die mit ihrer Freundin Christa Bock das Fest besuchte. Die beiden hatten vor der Muschel Platz genommen, genossen bei einem Glas Rotwein die Musik der Bigband des Gymnasiums und freuten sich über das bunte Treiben, das sich um sie herum abspielte. Dieter Arndt hatte sich extra für seinen Sohn Lukas auf den Weg von Waltringhausen nach Bad Nenndorf gemacht. "Dem Zwerg" gefalle es gut, und er finde das Fest auch toll, meinte der Familienvater. Angst, so schien es, hatte der Zweijährige nicht. Nur anfangs habe er große Augen gemacht. Auch Jens Fischer aus Bad Nenndorf war samt Familie auf dem Fest. "Sehr schön, sehr bunt", meinte er. Vor allem die Atmosphäre gefalle ihm. "Noch besser als im letzten Jahr", lautete sein Urteil. Auch die Kinder - Greta (4) und Theodor (2) - kamen auf ihre Kosten. Vor allem das Mädchen machte sich einen Spaß daraus, um die Stelzenfiguren herum zu turnen und die Riesengestalten zum Narren zu halten. Wem das Treiben an der Promenade zu viel wurde, der war bei Karlheinz Schudt aus Vlotho bestens aufgehoben. Zwar hatte der Mann von der Märchenbühne, ebenso wie seine Partnerin Rita Maria Fröhle, auch nur Gestalten aus Fabeln im Sinn. Doch anders als die anderen Künstler erweckte er diese nicht zum Leben, sondern erzählte nur von ihnen. Nicht wenige Kinder hörten dem "Märchenerzähler" gebannt zu. Für Schudt nicht weiter verwunderlich. Seit fast 25 Jahren mache er bereits die Erfahrung, dass Märchen Kindern guttun. Denn immer handelten sie davon, wie man "sein Leben meistern kann". Dass der Kurpark seit einiger Zeit immer für Veranstaltungen genutzt wird, stößt bei vielen auf Zustimmung. "Ich wohne schon seit 45 Jahren hier. Aber was sich in den letzten Jahren hier verändert hat, das ist sehr zum Vorteil für Bad Nenndorf", sagte Doris Arnold stellvertretend für viele Nenndorfer.

Der "Feuerzauber" von Stefanie Speckhardt verzaubert vor allem d
  • Der "Feuerzauber" von Stefanie Speckhardt verzaubert vor allem die Kinder. Am Ende demonstriert sie vor ungläubigen Blicken brennendes Seilspringen.


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