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Elektroauto

E steht für Exot und Elektro – und ein Exot ist ein Elektroauto. Derzeit findet man sie auf den deutschen Straßen eher selten – noch. Dabei waren sie schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts viel unterwegs – und besitzen einige Vorteile.

veröffentlicht am 09.10.2009 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 12.10.2009 um 13:43 Uhr

Denn mit einem Wirkungsgrad von 80 bis 90 Prozent sind Fahrzeuge mit Elektroantrieb wesentlich sparsamer im Verbrauch, lautlos, erschütterungsfrei, starten rasch und arbeiten auch bei geringerer Belastung kraftvoll und kommen daher ohne Getriebe aus. Deshalb sind sie technisch einfacher und leichter. Auch ihre Bremsenergie geht nicht verloren, sondern lässt sich verlustarm in Strom zurückverwandeln und im Akku speichern. Sobald das Auto steht, ist der Motor aus. Moderne Akkumulatoren auf Lithiumbasis ermöglichen Reichweiten von 300 bis 500 Kilometern und mehr.

Eigentlich hatten Elektroautos schon in der Frühzeit des Autos die Nase vorn: Auf den Straßen von New York fuhren im Jahr 1901 rund 50 Prozent Elektro-Autos und 30 Prozent Dampfwagen. Seit Jahrzehnten sind die umweltfreundlichen Mobile fast ganz verschwunden, doch nun steht ihr Comeback bevor: In China wurden 2006 erstmals mehr Elektro- als Benzinfahrzeuge verkauft, 2007 waren dort angeblich bereits 100 Millionen elektrische Zweiräder zugelassen.

Elektroautos sind langsam auf dem Vormarsch Noch ein Exot

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