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Eishalle: Abschluss mit großer Revue

Lauenau (nah). Nach rund 100 Betriebstagen ist die vierte Saison in der Lauenauer Eissporthalle zu Ende gegangen. Ein letztes Mal durften Wintersportfans bis spät in den Abend dem Kufenspaß frönen. Sie mussten sich nur eine Weile gedulden: Die offizielle Schlussveranstaltung dauerte fast eineinhalb Stunden - ausgerichtet von örtlichen Aktiven.

veröffentlicht am 26.02.2008 um 00:00 Uhr

Akrobatisches, den Außentemperaturen angepasst: die Gruppe "Cool

Zum ersten Mal hatte die "Lauenauer Runde" auf auswärtige Könner verzichtet. Bisher waren stets Eislaufgruppen aus der Wedemark oder Hannover in den Flecken gekommen. Doch inzwischen herrscht hier so viel Schlittschuhbegeisterung, dass sich die rund 500 Zuschauer nur noch wunderten. Die acht "Coolkids" mit den Betreuerinnen Maren Lambrecht und Silke Pfeiffer hinterließen ebenso Eindruck wie die geradezu akrobatisch agierenden "Cool Running" um Oliver Pfeiffer, die allein schon deshalb für anfängliche Verblüffung sorgten, weil Damen im Baströckchen und Herren im Hawaii-Hemd über das Eis wirbelten und doch tätsächlich mit Liegestühlen ausgerüstet waren. Beides hätte wohl eher zu den frühlingshaften Außentemperaturen gepasst als zu den Kältegraden in der inzwischen als "Lauenaus größter Kühlschrank" apostrophierten Halle. Doch das Publikum harrte tapfer aus, weil eine Gruppe Lauenauer und Feggendorfer Sportler eine ganz neue Verwendungsart der Eisfläche demonstrierten: Normalerweise treten die Inline-Hockeyspieler für den MTV Engelbostel an. Im Winter wechseln sie einfach nur die Schuhe. Und als Dankeschön für die Erlaubnis, außerhalb der üblichen Betriebszeiten gelegentlich die Halle nutzen zu dürfen, zeigten sie jetzt ihr Können. Zwischen den Klängen der Combo "Just more Sound" der Jugendmusikschule Eimbeckhausen führte der stellvertretende Vorsitzende der "Runde", Klaus Kühl, durch das Programm. und vergaß dabei auch nicht ein "Dankeschön" an die Mitwirkenden, die mehr als drei Monate lang hinter den Kulissen für den reibungslosen Betrieb in der Sportstätte gesorgt haben. Dazu gehörte insbesondere "Finanzchef" Günter Krzon, der die tägliche Abrechnung vornahm und fällige Statistiken führte. Nur eine wichtige Person wurde an diesem Abend schmerzlich vermisst: "Aber Heyno Garbe befindet sich auf gutem Weg der Besserung", verriet Kühl dem Publikum, "wir wünschen alle, dass er zum Beginn der nächsten Saison hier wieder steht". Schließlich steuerte Gerd Fischer die große "Zamboni"-Eismaschine in die Halle. Normalerweise verschwinden im großen Bauch des Fahrzeugs die losen Eispartikel. Nun aber türmte Fischer einen großen Berg der weißen Reste mitten auf der Fläche auf. Helfer steckten Fackeln hinein und verteilten Wunderkerzen: Doch schon beim "Eisverbrennen" tuschelten die Verantwortlichen aus der "Runde" von "neuen Ideen" für die nächste Saison: Am 7. November werden die Geheimnisse gelüftet.



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