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Betreuung erwünscht: Einrichtung einer Gruppe im Ortschaftshaus Krainhagen ist möglich

"Einzige U3-Variante, die schon 2008 greift"

Obernkirchen (rnk). Das von der Politik gewünschte Angebot ist machbar: Zum 1. August nächsten Jahres könnte die Stadt im Ortschaftshaus Krainhagen und dort im Kindergartenbereich ein Betreuungsangebot für die U3-Kinder anbieten. Allerdings wäre dann kein Platz mehr, um neue Kinder im Kindergarten aufzunehmen.

veröffentlicht am 10.10.2007 um 00:00 Uhr

Neben dem Kindergarten käme im Stadtbereich nur ein zweiter Standort in Frage: die Außenstelle Krainhagen der Grundschule, die Mitte nächsten Jahres schließt. Bislang gibt es im Kindergarten Krainhagen anderthalb Gruppen, bei einer U3-Betreuung würde die halbe Gruppe ersatzlos wegfallen. Für den U3-Standort Kindergarten müssten 18 000 Euro investiert werden: 6000 Euro für die Einrichtung, 5500 Euro für bauliche Veränderungen, 5000 Euro für die Umgestaltung der Außenfläche und 1500 für Spielgeräte. Eine Summe, gegen die die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Familie und Sport keine Einwände hatten. Bauliche Veränderungen müssten vor allem im Toilettenbereich vorgenommen werden. Zwei der vier Toiletten würden umgebaut: Eine würde niedriger, für die zweite käme eine Duschkabine. Auch bei den Waschbecken würde eines tiefer gesetzt. Der bisherige Werkraum wird zum Ruheraum, der Werkraum zieht dann eine Etage höher: in das Büro des Ortsbürgermeisters, der keine Einwände hat. Das oben liegende zweite Büro würden dann die Erzieherinnen nutzen. Der neue Gruppenraum für die U3-Kinder müsste neu möbliert werden, eine zweite Ebene eingebaut werden. Der U3-Bereich wäre durch den Seiteneingang unproblematisch erreichbar, lediglich ein Vordach wäre noch notwendig. Grundsätzlich gab es im Ausschuss gegen diese in der Arbeitsgruppe "464" erarbeiteten Vorschläge keine Einwände, denn "je schneller wir wissen, was wir wollen, desto größer ist die Chance, etwas zu bekommen", verwies Verwaltungsvize Bernhard Watermann auf die notwendigen Fördertöpfe. Als "spannende Frage" wertete er eine Empfehlung des Ortsbürgermeisters: Als Freifläche könnte für die U3-Kinder der Bereich hinter der Feuerwehr genutzt werden. Am 15. Oktober, so teilte Watermann mit, werde ab 14 Uhr ein Vertreter des Landesjugendamtes Räume und Freiflächen inspizieren. Zwar würden zum nächsten August zehn Kinder in die Schule wechseln, könnte so die U3-Gruppe eingerichtet werden, aber was, wenn Kinder aus Krainhagen einen Kindergartenplatz suchen? "Die können wir nicht einfach rausschicken", meinte Horst Sassenberg (CDU): "Das scheint ein Problem zu sein." Intensiver in die Debatte konnten die Ausschussmitglieder nicht einsteigen, es fehlten Zahlen für den künftigen Bedarf an Kindergartenplätzen. Das Schlusswort sprach Vorsitzende Beate Krantz: "Es ist aber die einzige Variante, die schon 2008 greifen könnte." Als ersten Einstieg in die gesetzlich vorgeschriebene U3-Betreuung hatte der Stadtrat die "Rasselbande" in diesem Jahr erstmals unterstützt, da der Landkreis seine Förderung eingestellt hat. Die Betreuung in der "Rasselbande" erfolgt ausschließlich für Obernkirchener Kinder. Den jetzt gestellten Zuschussantrag über 22000 Euro, der in der Höhe dem weggefallenen Kreiszuschuss entspricht, soll der Rat erneut positiv entscheiden, empfahl der Ausschuss einstimmig. Dörte Worm, Kassenwartin der "Rasselbande" teilte in der Sitzung mit, dass der Standort in der Langen Straße "nicht optimal" sei, eine Vergrößerung daher an einem anderen Standort möglich sei.



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