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Das neue Gemeindehaus ist fertig

Einweihung mit Gottesdienst und Erntemarkt

Seggebruch (han). Mit einem Gottesdienst und dem Erntemarkt hat die Kirchengemeinde Seggebruch die Einweihung ihres umgebauten Gemeindehauses gefeiert.

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:00 Uhr

Die Kindertrachtengruppen aus Schierneichen und Seggebruch unter

Viele der rund 350 Gäste wurden nach dem Erntedankgottesdienst mit Sekt und Saft im Gemeindehaus empfangen. Den Auftakt machten Darbietungen der Trachtengruppen aus Schierneichen und Seggebruch. Insbesondere die Kindertrachtengruppen begeisterten mit schwungvollen Tanzeinlagen. "Ich wünsche mir, dass alle Gruppen, Jung und Alt, ihren Platz in unserem neuen Gemeindehaus finden", begrüßte Pastor Burkhard Peter die Besucher. Auch der Landesbischof Jürgen Johannesdotter sprach Segensworte und dankte insbesondere den Kommunen, die die Umbauarbeiten gemeinsam mit der Landeskircheund weiteren Spendern finanziert hatten. Mit einem Geschenk dankten Peter und Pastor Cord Wilkening dem Gemeindemitglied Dieter Zapke. Der Bauingenieur im Ruhestand hatte ehrenamtlich die Planungübernommen. Zapke fertigte Zeichnungen an, begleitete Antragsgenehmigungsverfahren, bereitete Ausschreibungen vor und überprüfte Rechnungen. Peter überreichte ihm eine Schnitztafel aus Papua-Neuguinea, die Szenen aus dem Alltag darstellt. Zapke hatte früher selber eine solche Tafel besessen, leider war sie ihm jedoch während einer Reise abhandengekommen. Zur Ermutigung erhielten auch die beiden Küsterinnen für das Gemeindehaus ein Präsent. Kirchenvorsteherin Andrea Köpper überreichte den beiden "Küchenchefinnen" Inge Scholz und Hannelore Wille eine Uhr. "Ihr sollt keineswegs schneller arbeiten", beschwichtigte Köpper, "die Uhr ist stattdessen ein Symbol dafür, dass eine neue Zeit angebrochen ist." Der Erntemarkt wartete unter anderem mit selbst gemachten Marmeladen und Gartenprodukten, Bastelarbeiten und einem Büchertisch auf. Gemeindemitglieder hatten rund 30 Torten gestiftet. Die Erlöse aus dem Markt werden für die Umbauarbeiten aufgewendet. "Das Haus ist noch nicht abbezahlt. Uns fehlen noch 20 000 Euro", so Peter. Die Küche war der Ausgangspunkt für die Renovierungsarbeiten. Sie erhielt eine neue Ausstattung inklusive Schränke, Herd, Kühlschrank und Kaffeemaschine. Zudem wurden der sanitäre Bereich vergrößert und eine behindertengerechte Toilette gebaut. Die neue automatische Tür soll Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen das Betreten des Gebäudes erleichtern. Das Gemeindehaus bekam ein Spitzdach, eine neue Fensterfront, neue Elektroleitungen sowie Wasser- und Heizungsrohre. Zudem wurden die Außenwände isoliert. 16 Firmen und zahlreiche Ehrenamtliche waren insgesamt fünf Monate lang mit den Umbaumaßnahmen beschäftigt. Die Arbeiten wurden rechtzeitig zur Feier einer Goldenen Konfirmation im September fertig.



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