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DRK Hohnsen an Afghanistanhilfe interessiert

Eintrittswelle 1960

Hohnsen. „Heute kann ich 300 Mitgliedsjahre ehren“, verkündete DRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Volkmar bei der Hauptversammlung des DRK Hohnsen im Gasthaus Kasten.

veröffentlicht am 19.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:41 Uhr

Jeweils 50 Jahre sind im DRK: Hanneliese Bartling, Eleonore Berlips, Ursel Menzel, Sophie Schaper, Käthe Schreiber und Hildegard Wömpener. Wie es zu dieser Eintrittswelle 1960 in Hohnsen kam, berichtete Eleonore Berlips: „Damals meinten unsere Schwiegermütter, dass ein Familienmitglied im DRK reichen würde.“ Schließlich setzen sich die damals jungen Frauen durch und kamen zusammen in den Ortsverein.

Die geehrten Damen konnten eine Urkunde, eine Ehrennadel sowie einen Blumenstrauß entgegennehmen.

Einen weiteren Blumenstrauß erhielt Charlotte Wiege-Nothdurft (85 Jahre) für ihr Engagement im Ortsverein. Wegen Ortswechsels scheidet sie aus dem Vorstand aus. Ihre Nachfolgerin ist Edeltraud Rosche.

Über das Hilfsprojekt Afghanistan-Schulen berichtete Alois Schräder. Er selbst ist über die Freundschaft mit Afghanen darauf aufmerksam geworden. Seit über 25 Jahren wird am Hindukusch Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Unter den Taliban wurden Mädchen gar nicht gefördert und mussten zunächst in Homeschools beschult werden. Mittlerweile genießen die Schulen und Ausbildungsstätten Anerkennung in der Bevölkerung, aber ohne Spendengelder können sie nicht weiterbestehen.

Zur kurzweiligen Gestaltung der Hauptversammlung unter der Leitung von Silvia Bartling und Heidi Runge trug auch ihr Sketch „Der Stammtisch“ bei und brachte die Mitglieder zum Lachen.



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