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Einsatz in 108 Metern Höhe

An vielen Orten drehen sich auch bei uns große Windräder. MManche sind bis zu 150 Meter hoch. Sie erzeugen durch den Wind, der die großen Flügel dreht, Strom. Diese Windkraftanlagen müssen regelmäßig überprüft werden, damit sie immer richtig eingestellt sind. Dabei könnte es nun aber passieren, dass der Arbeiter sich dort oben verletzt – und dann steckt er in Schwierigkeiten. Denn vielleicht ist die Verletzung so groß, dass er es allein nicht mehr auf den Boden zurückschafft.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 10:07 Uhr
aktualisiert am 23.10.2009 um 16:25 Uhr

...geht es über insgesamt 108 Meter...

An einem Windrad in Oldendorf übten freiwillige Feuerwehrleute aus der Ortsfeuerwehr zusammen mit Berufsfeuerwehrleuten aus Hannover für diesen Fall. Denn die Feuerwehr will auf alles, was passieren könnte, gut vorbereitet sein.

Den Feuerwehrmännern wurde zunächst von zwei Ausbildern die Spezialausrüstung erklärt, damit sie damit arbeiten konnten. Sie mussten dann einen Feuerwehrmann aus dem Maschinenraum ganz oben am Windrad „retten“.

Dafür hatten sie einen Flaschenzug am Windrad angebracht, mit dem sie den „Verletzten“ mit seinem „Retter“ zusammen aus der gewaltigen Höhe von 108 Metern herabließen. Beide Männer waren mit Gurten gut gesichert, denn in der Höhenrettung ist die Sicherheit das Wichtigste.

In dieser Höhe gibt es überhaupt keinen Windschutz, deshalb weht es oft kräftig. Da können Retter ganz schön herumgeschleudert werden. Aber bei der Übung in Oldendorf ging alles gut. Die Höhenretter sind jetzt für den Ernstfall gut vorbereitet. pa

108 Meter ging

es bei der Übung am Windrad abwärts.



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