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Noch fehlt das Geld aus Hannover für den Umbau / Verkehrsinsel soll weg, dafür Rosenbeet größer und neu gestaltet

Einmündung soll auch Blickfang für Radtouristen werden

Hohenrode (clb). Der Entwurf ist bereits fertiggestellt, doch dem müssen noch der Ortsrat Hohenrode und der Rintelner Rat zustimmen, bevor die notwendigen Mittel genehmigt werden können - d ie Rede ist von der Umgestaltung des Einmündungsbereichs von der Landesstraße 433 in die Hünenburgstraße in Hohenrode. Diese Planung beschäftigt den Ortsrat, die Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung und die Dorfbewohner schon seit Jahren - eine konkrete Planung hat die Planungs- und Ingenieursgesellschaft GfL Hameln im Rahmender Dorfsanierung vorgestellt.

veröffentlicht am 30.01.2007 um 00:00 Uhr

Die Einmündung in die Hünenburgstraße wird umgestaltet. Die Verk

"Der aktuelle Entwurf für die Neugestaltung umfasst vor allem den Bereich der Grünfläche", erläuterte Planer Bernd Sieck in einem Gespräch. So soll der Grünbereich - das so genannte Rosenbeet - vergrößert und dafür die Verkehrsfläche verkleinert werden. Aus der überdimensionalen Einmündung, die auch einer Bundesstraße gerecht würde, soll wieder eine Dorfstraße werden - allerdings noch groß genug, damit forst- wie landwirtschaftliche Fahrzeuge problemlos abbiegen können. In dem von Bernd Sieck ausgearbeiteten Entwurf war ursprünglich noch die Freilegung des Bachlaufes vorgesehen, wie an dem Teilstück der Mühlenstelle, dazu die Einrichtung einer Sitzecke. Doch diese Pläne bleiben erstmal in der Schublade. Denn zuerst werde man nur den Einmündungsbereich am Rosenbeet neu gestalten. Der Graben, in dem der Bach ursprünglich wieder freigelegt werden sollte, bleibe vorerst doch geschlossen, obwohl die Möglichkeit einer Freilegung nach wie vor bestehe, so Sieck. "Doch das sollen der Ortsrat und der Arbeitskreis Dorferneuerung entscheiden, wenn der Entwurf vorgelegt wird." Hohenrodes Ortsbürgermeister Helmut Dörjes würde eine schnelle Umsetzung der Baumaßnahmen begrüßen. Er sprach sich am Telefon besonders für eine optische Verschönerung der Einmündung aus. "Die Umgestaltung soll individuell nach den Wünschen der Dorfbewohner gestaltet werden." Da mit der Fertigstellung des Radweges von Exten nach Hohenrode, des landwirtschaftlichen Weges entlang der Landesstraße bis zur Fähre praktisch eine zweite, alternative Strecke zum Weserradweg nach Rinteln entstanden ist, hofft man im Ort auch auf mehr Touristen. Die sollen ebenfalls vom neu gestalteten Eingangsbereich angesprochen werden - beispielsweise durch eine Informationstafel. Offen ist auch noch in welcher Form die geplante "Landschaftsstation" wie eine Aussichtsplattform auf die Kiesteiche später tatsächlich Realität werden. Ob mit den Umbauarbeiten am Einmündungsbereich noch in diesem Jahr - wie ursprünglich geplant - begonnen wird, sei noch offen, erläuterte Sieck. Das hänge unter anderem von der Bereitstellung der finanziellen Mittel in Hannover ab. Momentan werde der Kostenplan erstellt und in diesem Rahmen über eine mögliche Anliegerbeteiligung beraten. Eine offene Frage, die den Ortsrat auch noch einmal beschäftigen dürfte.

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