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SPD-Bildungspolitiker unterstützen IGS-Eltern bei deren Kampf

"Einmaliger Skandal der Schulgeschichte"

Stadthagen (jl). Die Elternvertreter der Integrierten Gesamtschule Schaumburg haben in ihrem Kampf für weitere Gesamtschulen ein erstes Unterstützungssignal aus der Politik bekommen. Der Arbeitskreis Bildung des SPD-Unterbezirks Schaumburg unterstützt die am Dienstag verabschiedete Resolution "ausdrücklich".

veröffentlicht am 08.06.2007 um 00:00 Uhr

Vorsitzender Udo Husmann bezeichnet das Verhältnis von Anmeldungen und freien Plätzen als einen "in dieser Dimension in der niedersächsischen Schulgeschichte einmaligen Skandal". Husmann betont in einer Presseerklärung, dass auch die SPD-Kreistagsfraktion die Forderungen der Eltern unterstützen wird. Die Eltern fordern, wie berichtet, die Aufhebung des Einrichtungsverbotes für Gesamtschulen im Schulgesetz und weitere Gesamtschulen in Schaumburg. "Die Schulpolitik der gegenwärtigen CDU/FDP-Landesregierung ignoriert mit ihrem starren, ideologisch verbohrten Festhalten am Einrichtungsverbot für Gesamtschulen den ausdrücklichen Willen der Eltern von 516 Kindern, die allein in diesem Jahr ihr Kind an der IGS Schaumburg angemeldet haben -bei nur 112 freien Plätzen", wird Eckhard Ilsemann, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, in der Presseerklärung zitiert. Für Husmann wird im Fall der IGS die Berücksichtigung des freien Elternwillens "zum Glücksspiel'', weil über die Platzvergabe im Losverfahren entschieden wird.



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