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Schweineerzeuger-Ring und Ferkelerzeugergemeinschaft Coppenbrügge ziehen Bilanz / Ziel: Vereinbarungen zwischen Erzeugern und Mästern

Einkommenseinbußen durch steigende Futter- und Energiekosten

Coppenbrügge/Buchhagen (hb). Zu ihren Mitgliederversammlungen hatten sich der Qualitäts-Schweineerzeuger-Ring und die Ferkelerzeugergemeinschaft Coppenbrügge e.V. im Gasthof Mittendorf in Buchhagen versammelt. Geschäftsführer Hartmut Lehrke warf einen Blick zurück auf die vergangenen Seminare, die sehr erfolgreich verlaufen seien. Weit weniger erfreulich war das, was er den Anwesenden zur Einkommenssituation der Betriebe mitzuteilen hatte. Teilweise sei die wirtschaftliche Situation im letzten Jahr katastrophal gewesen, und auch in der Mast habe man aufgrund steigender Futter- und Energiekosten ein unbefriedigendes Ergebnis erreicht. Im ersten Halbjahr des laufenden Wirtschaftsjahres dagegen zeige sich in der Mast ein gutes Bild, und die Ferkelerzeugung könne als durchschnittlich bezeichnet werden. Es sei das Ziel der Ferkelerzeugergemeinschaft (FEG), feste Lieferbeziehungen zwischen Ferkelerzeugern und Mästern aufzubauen.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

Für die besten Produktionsleistungen gab es Ehrungen.  Foto: hb

In ihrem Vortrag „Aktuelles aus dem Veterinäramt“ referierte Dr. Rauth, Kreistierärztin des Landkreises Holzminden, über aktuell aufgetretene Fälle der Schweinepest beim Schwarzwild. Es sei unerlässlich, dass in den Schweine haltenden Betrieben die sogenannten Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten würden. Jeglicher Kontakt zwischen Wildschweinen und Hausschweinen müsse daher vermieden werden, die Hygieneregeln seien zu beachten, eine sorgfältige Reinigung und Desinfektion sei vorzunehmen, ebenso eine gezielte Schadnagerbekämpfung. Ein Ausbruch der Schweinepest, so Dr. Rauth, hätte fatale wirtschaftliche Folgen. Deshalb schütze jeder Schweinehalter mit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen nicht nur seinen eigenen Bestand, sondern indirekt auch den seiner Berufskollegen.

Friedrich Hake stellte in einem Kurzreferat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) vor, die eine politische Interessenvertretung der marktwirtschaftlich orientierten und spezialisierten Schweinehalter sei. Diese veröffentliche jede Woche die Schlachtschweinnotierung und sorge somit für Markttransparenz, sie unterstütze ihre Mitglieder beim Flüssiggashandel und versteigere einmal pro Woche Schweine im Internet.

Für überdurchschnittliche Leistungen in der Schweineproduktion wurden Familie Schlüter aus Elbrinxen, Familie Henne aus Deitersen, Silke und Heinrich Timmermann aus Lichtenhagen, GbR Lönneker aus Eichenborn, GbR Backeberg aus Haverbeck, GbR Rhode aus Mingerode sowie Friedrich-Karl Zühlsdorff aus Alfeld vom Erzeugerring ausgezeichnet.



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