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Bürgerbus-Fahrer kritisiert Ungerechtigkeit

"Einige kriegen Geld - ich kriege nichts"

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Udo Platz fühlt sich ungerecht behandelt: "Einige Bürgerbusfahrer kriegen für das Fahren Geld und andere nicht", kritisiert Platz gegenüber unserer Zeitung. "Ich kriege nichts."

veröffentlicht am 11.09.2008 um 00:00 Uhr

Platz bezog sich in seinenÄußerungen auf ein Gespräch, das er mit dem Wölpinghäuser Fahrplan-Koordinator Joachim Schwidlinski geführt hat. Gegenüber unserer Zeitung gab sich der Wölpinghäuser Bürgermeister Schwidlinski anschließend zunächst zugeknöpft: "Ich will da eigentlich gar nichts zu sagen", meinte Schwidlinski und verwies für die offiziellen Auskünfte auf den Geschäftsführer des Trägervereins Bürgerbus, Samtgemeindebürgermeister Arthur Adam. "Ja, es ist richtig, dass wir zwei Fahrerinnen eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen", sagte Adam und nannte auch gleich die Begründung dafür: "Die beiden Frauen fahren überproportional viel." Das sei aber allen Fahrern bekannt gemacht worden, die bei der jüngsten Versammlung des Bürgerbus-Vereins gewesen seien. Adam und auch Schwidlinski unterstrichen, dass diese Möglichkeit der Aufwandsentschädigung jedem der anwesenden Fahrer angeboten worden sei. Diese hätten aber darauf verzichtet und betont, weiter ausschließlich ehrenamtlich fahren zu wollen. "Udo Platz ist bei dieser Versammlung nicht anwesend gewesen", sagte Adam. Schwidlinski erläuterte schließlich doch die Situation: Einige Fahrer seien abgesprungen, als es hieß, dass der Bus als Linie noch bis Dezember gefahren werden müsse. Um den Linienbetrieb aufrechterhalten zu können, hätten sich die beiden Frauen bereit erklärt, über ihren ehrenamtlichen Einsatz hinaus weitere Touren zu übernehmen.

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