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VfL Bückeburg als einziger schaumburger Verein direkt betroffen

Einführung der 3. Bundesliga sorgt für große Veränderungen

Fußball (peb). Die Einführung der 3. Bundesliga und der drei Regionalligen Nord, West und Süd ab der Saison 2008/09 wird im oberen Amateurbereich für große Veränderungen sorgen. Wer qualifiziert sich für die neuen Ligen? Diese Entscheidungen fallen in der kommenden Spielserie, die im August beginnt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 10:21 Uhr

Der VfL Bückeburg mit Florim Mustafa will keine Bauchlandung erl

Von den 19 Mannschaften der Regionalliga Nord steigen zwei in die 2. Bundesliga und acht in die neue 3. Bundesliga auf. Verbleiben also neun Teams, die dann in der künftigen Regionalliga Nord spielen. Die Oberliga Nord wird nach der Saison 2007/08 aufgelöst. Die ersten fünf Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Regionalliga Nord, sofern sie die Lizenzierung vom DFB erhalten. Wie der Vorstand des Norddeutschen Fußball-Verbandes jetzt in Hannover entschied, wird der sechste freie Platz in einer Relegationsrunde ermittelt. Der Sechste der Oberliga spielt mit den zwei Staffelsiegern der Niedersachsenliga Ost und West und den drei Verbandsligameistern aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein den Aufsteiger aus. Bei freiwilligem Verzicht oder fehlender Lizenz dürfen die Landesverbände einen anderen Teilnehmer für die Relegationsrunde benennen. Theoretisch könnte das ein Oberligist oder ein weiterer Verbandsligist sein. Der Spielmodus in der Relegationsrunde mit sechs Mannschaften sieht wie folgt aus: Es wird in zwei Gruppen mit je drei Teams gespielt. Die beiden Gruppenersten ermitteln dann in einem Endspiel den sechsten Regionalliga-Aufsteiger. Nach dem Qualifikationsjahr stellt der Niedersächsische Fußballverband einen festen Aufsteiger in die Regionalliga Nord. Dieser wird in einem Entscheidungsspiel der beiden Staffelsieger der Niedersachsenliga Ost und West ermittelt. Den zweiten Aufstiegsplatz spielen die drei Verbandsligameister aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein aus. Was kommt nach der Saison 2007/08 auf die Niedersachsenliga West (Bezirke Weser-Ems und Hannover) und Ost (Bezirke Braunschweig und Lüneburg) zu? Derzeit spielen in der Oberliga Nord folgende zehn Mannschaften aus Niedersachsen: Aus den Bezirken Weser-Ems und Hannover sind das der SV Wilhelmshaven, BV Cloppenburg, SV Meppen, Hannover 96 II, Eintracht Nordhorn, VfL Osnabrück II und der VfB Oldenburg. Die Bezirke Braunschweig und Lüneburg stellen den TuS Heeslingen, VSK Osterholz-Scharmbeck und Eintracht Braunschweig II. Die Teams, die sich nicht für die künftige Regionalliga Nord qualifizieren, müssen in die Niedersachsenligastaffeln Ost und West aufgenommen werden. Der Niedersächsische Fußballverband wird möglicherweise nur für die Saison 2008/09 die Staffelstärke der Niedersachsenliga von 16 auf 18 erhöhen. Das hängt davon ab, wie viele Mannschaften in die West- oder Oststaffel eingegliedert werden müssen. Aus der Niedersachsenliga West steigen ganz sicher dreiund aus der Oststaffel zwei Teams ab. Die Abstiegsquote erhöht sich, wenn in einer Staffel die Sollzahl von 18 überschritten wird.



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