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Eine Zeitreise zurück

Zu: „Der Bürgermeister als Stadt-Manager“, vom 30. Dezember

veröffentlicht am 02.01.2014 um 06:00 Uhr

Es gibt noch Lichtblicke in Bad Münder! Nachdem die Analyse der aktuellen Situation in Bad Münder von der unabhängigen politischen Interessengemeinschaft ziemlich düster ausgefallen ist, mag allein dieses neue Gremium etwas Hoffnung bringen. Man kennt es zuhauf, dass sogenannte Zukunftsverträge von der Politik mit irgendwelchen anderen Institutionen (Wirtschaft, Gewerkschaften, Parteien etc.) abgeschlossen werden. Leider sind sie allzu oft Vergangenheit, ohne Wirkung gezeigt zu haben. Folgendes Erlebnis mag vielleicht nur ein kleiner Aspekt sein, der mich befürchten lässt, dass der Titel „Bad“ für die Stadt Münder eigentlich nicht mehr zutreffend ist. Wer sich davon überzeugen möchte, der besuche einmal die öffentlichen Toiletten im Keller des Verwaltungsgebäudes am Steinhof. Ich habe einmal in Bad Münder meine Lehrzeit verbracht. Das war in den sechziger Jahren. Ein dringendes Bedürfnis verspürend, musste ich vor einigen Wochen diese Örtlichkeit (nach vielen Jahren) aufsuchen. Beim Betreten dieser eigentlich rettenden Räume habe ich gedacht, eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit gemacht zu haben. Es hat sich an der Einrichtung anscheinend nichts geändert. Das, was mich da erwartete, kann ich nur als „völlig verwahrloste Höhle“ bezeichnen, die nur in äußersten Notfällen zu benutzen ist. Und das nur mit Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln. Der Abfallbehälter so verdreckt, das man die sowieso nicht vorhandenen Papierhandtücher nur von weitem dort platzieren könnte. Aber das Händewaschen erübrigt sich schon dadurch, dass man selbst die Armaturen nicht berühren möchte. Ich könnte hier noch weiter aufzählen, aber ich glaube, selbst anschauen ist effektiver. Nur zu, liebe Leser.

Manfred Hausmann, Hameln



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