weather-image
18°
Brombach lobt den Rathaus-"Vater" / Festakt mit viel Prominenz

"Eine Weitsicht, die ihresgleichen sucht ..."

Bückeburg (jp). Mit einem Festakt haben die Veranstaltungen zum "Hundertjährigen" des Rathauses ihren Fortgang genommen.

veröffentlicht am 09.10.2006 um 00:00 Uhr

0000427551-gross.jpg

Im großen Ratsaal konnte Bürgermeister Reiner Brombach zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens begrüßen: Landesbischof Jürgen Johannesdotter, Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, die MdL Heiner Bartling und Friedrich Pörtner, viele Bürgermeister aus den Ortsteilen und den Gemeinden, Vertreter der Bundeswehr, der Bildungseinrichtungen, der Vereine und und und ... Besonders freute es Brombach, dass sowohl die aktiven als auch ehemaligen Mitarbeiter der Verwaltung, somit also die "Bewohner" des Rathauses, darunter waren. Mit der Reihe hochkarätiger Veranstaltungen, insbesondere der "Langen Nacht der Kultur", habe Bückeburg bewiesen, was es kulturell auf allen Ebenen zu bieten habe, betonte Brombach. Als Höhepunkt verwies er auf das Konzert der Göttinger Symphoniker, bei dem heute Abend zwei der Stücke erklingen werden, die schon zur Einweihung 1906 gespielt wurden. Bei der Planung des Rathauses habe man vorüber 100 Jahren "eine Weitsicht bewiesen, die selbst heutzutage Ihresgleichen" suche, lobte Brombach Amtsvorgänger Wilhelm Külz, der 1904 das Bürgermeisteramt in Bückeburg angetreten hatte und das Projekt des Neubaus vorantrieb. Mit seinen Veranstaltungssälen habe das neue Rathaus dazu beigetragen, Bückeburg zum Zentrum der Schaumburger Kultur avancieren zu lassen. Daneben seien die von der Stadtverwaltung genutzten Büros auch aus heutiger Sicht modern und funktionell. So sei der Einzug der EDV im Vergleich zu vielen anderen, vergleichbar alten Immobilien im Rathaus reibungslos verlaufen. In seinem Festvortrag beleuchtete Dr. Hubert Höing, Leiter des Niedersächsischen Staatsarchivs, die Entwicklung, Architektur und die Rahmenbedingungen zur Zeit des Baus. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Musikschule Schaumburger Märchensänger.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare