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Ein Blick in einst hierzulande geltende Jahreskalender

„Eine Tochter, in diesem Monat geboren, bekommt rohte Haare“

Ob Geschäftstermine, Familiengeburtstage, Müllabfuhr oder Urlaubsplanung – ohne Kalender geht es nicht. Es gebe „kein (anderes) Buch unter der Sonnen, dessen so viel Exemplaria verkaufft und alle Jahr wider erneuert werden“, stellte bereits vor 400 Jahren der große Johannes Kepler (1571-1630), Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften, fest. Allerdings hat sich seither in puncto jahreszeitlicher Zeitrechnung und Übersicht einiges verändert. Die Terminplanung 2015 kommt ohne Papier und Bleistift aus. Die von unseren Altvorderen einst hoch geschätzten Übersichten mit Tipps für Haus, Hof, Garten und Gemüt haben ausgedient. Und statt kleiner, dicker Abreißkalender mit erbaulichen Tagessprüchen von Goethe, Lessing und Rilke hängen heutzutage digitale Kunstfotos an der Wand.

veröffentlicht am 03.01.2015 um 00:00 Uhr

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Autor:

von wilhelm gerntrup


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