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Bürgerbataillon unterstreicht beim Festkommers die Verbundenheit mit Stadt, Fürstenhaus, Bundeswehr und Landeskirche

"Eine tiefe und herzliche Freundschaft"

BÜCKEBURG. Die starke Verwurzelung in der Heimatstadt Bückeburg, aber auch die Verbundenheit zu den traditionellen Partnern Bundeswehr, Fürstenhaus, Landeskirche und Stadtmarketing hat Stadtmajor Martin Brandt gleich zu Beginn des Festkommers hervorgehoben, der sich traditionell an die Zeremonie des Großen Zapfenstreichs im Schloss anschloss.

veröffentlicht am 26.08.2017 um 21:34 Uhr

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Gerade durch diese Verbindungen wolle man den Bückeburg-spezifischen Charakter des Bürgerschießens hervorheben und sich von anderen Festen in den Nachbarstädten abheben. Im Zusammenwirken dieser Gruppen und Institutionen liege die Chance, ein möglichst vielfältiges und abwechslungsreiches Bürgerfest zu gestalten und damit viele gesellschaftliche Gruppen anzusprechen, so der Stadtmajor.

 

Traditionelle Elemente wie der Große Zapfenstreich, die Rottfeiern oder die Gefallenenehrung machten das Bürgerschießen unverwechselbar, ließen zugleich die Teilnehmer bei aller Feierlaune einmal innehalten. Dem gegenüber hätten sich aber auch neu hinzugenommene Programmpunkte bewährt wie beispielsweise der "sensationell gut besuchte" Gottesdienst in der Bückeburger Stadtkirche. Das Bürgerbataillon pflege überlieferte Traditionen im klaren Bekenntnis zur bürgerschaftlichen Solidarität, auch wenn diese sich heute anders ausdrücke als zur Zeit der Gründung des Bataillons vor rund vierhundert Jahren.

 

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Oberst Bodo Schütte, stellvertretender Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums, spricht zum Bürgerbataillon.

In vollem Umfang zurückgeben konnte die Komplimente unter anderem Oberst Bodo Schütte. "In anderen Standorten gibt es zwischen Bevölkerung und Soldaten eine gut funktionierende Partnerschaft, hier sind wir dagegen schon einen Schritt weiter", meinte der stellvertretende Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums in Achum. "Hier herrscht zwischen Stadt und Bundeswehr eine wirklich tiefe und herzliche Freundschaft. Besser als in Bückeburg kann es eigentlich gar nicht laufen." Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe bedankte sich in einem launigen Grußwort für seine Beförderung zum Oberleutnant des Bürgerbataillons und meinte mit schelmischem Seitenblick auf Adjutant Reiner Walter: "Jetzt muss ich von Dir keine Befehle mehr annehmen."

 

Ein Dankeschön in Gestalt eines großen Blumenstraußes gab es für Festwirtin Jennifer Mohme-Xhata, bevor es an die Ehrung besonders verdienter Bataillonsmitglieder ging. Mit dem Orden des Bürgerbataillons II. Klasse wurden an diesem Abend ausgezeichnet: Thomas Möhring (Bergdorfer Rott), Albert Brüggemann (Rottleiter Dr.Witte Rott), Hans-Günter Hendrich (Drakenpohl Rott) und Kai Wehrmann (Aue Rott). Der Orden I. Klasse ging an Friedhelm Vogt (Knatenser Rott) und Dirk Hitzemann (Masch Rott). Mit der höchsten Auszeichnung des Abends, dem Bürgermeister-Orden, wurde Michael Wilke ausgezeichnet für seine langjährigen Verdienste um die 6.Kompanie, deren Chef er seit 1999 ist.



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