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Höhepunkte für das Druckerei-Museum waren im vergangenen Jahr das Gautschfest und der Internationale Museumstag

Eine Steindruckpresse als neues Prunkstück

Hameln. „Es hat sich inzwischen bei den Schulen und den Lehrern herumgesprochen, wie interessant und lehrreich das Hamelner Druckerei-Museum ist.“ Jürgen Seeger, der Vorsitzende des Vereins „Lebendige Letter – Druckerei-Museum Hameln e.V.“ war sichtlich zufrieden, als er bei der Hauptversammlung seine Bilanz für das vergangene Jahr vortrug. „Rund 500 Besucher haben 2013 unser Museum besucht“, berichtete er. Für ein reines Fachmuseum seien das recht ordentliche Zahlen, erklärte Seeger. Besuchergruppen habe es im vergangenen Jahr nicht nur aus Hameln, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung gegeben.

veröffentlicht am 06.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres hätten die Veranstaltungen zum fünfjährigen Jubiläum des Vereins im Mai gehört, das Gautschfest mit vielen Besuchern und der Internationale Museumstag, an dem sich das Druckereimuseum auch in diesem Jahr in Kooperation mit den Philatelisten Hamelns beteiligen werde. Seeger berichtete auch, dass er häufig Angebote erhalte, Neuzugänge für das Museum zu übernehmen. „Etwas abzulehnen, was wir noch nicht haben, fällt mir dabei besonders schwer“, betonte der Vereinsvorsitzende und sprach von den Platzproblemen, die das Museum habe. Aber er sei im Gespräch mit Hefehof-Chef Dr. Jobst-Walter Dietz, die Ausstellung um weitere Räume zu vergrößern.

Sobald dies realisiert sei, werde der Öffentlichkeit auch das neueste Prunkstück des Vereins präsentiert, eine Steindruckpresse, die etwa 1840 in Leipzig gebaut worden sei. Dazu habe der Verein mehrere Drucksteine mit wunderschönen Motiven und schmiedeeiserne Wandhalterungen erhalten. Die zuletzt in Maisach-Gernlinden bei Fürstenfeldbruck beheimatete Maschine sei dem Museum einschließlich einer Papierbohrmaschine als Dauerleihgabe überlassen worden. Aus einer in Barntrup aufgelösten Druckerei habe er außerdem eine komplette Setzerei-Zeile aus der Helvetica-Schriftfamilie erhalten, dazu eine Linotype-Fotosetzanlage und Restbestände an Druckfarben. „Und das alles kostenlos.“



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