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Hamelner Schachspieler sind beim Wettkampf um den deutschen Pokal ausgeschieden

Eine Sensation leider knapp verfehlt

Hameln/Leipzig. In der ersten Runde der deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft musste der Hamelner Schachverein gegen die SG Leipzig aus der 2. Bundesliga antreten. Der Kontrahent, der mit einem internationalen Meister und zwei Vizemeistern antrat, galt als hoher Favorit und versuchte gleich, seine Spielstärke in zählbare Ergebnisse zu verwandeln. Am Spitzenbrett gelang es Wilfried Bode, mit kurzer Zeit die Schachstellung ausgeglichen zu gestalten. Seine Angriffsbemühungen blieben allerdings ohne Erfolg und so einigte man sich auf Remis. Drei Stunden lang knetete Kai Renner am Brett 2 die Stellung seines Gegners und versuchte, ein Loch in das Abwehrbollwerk zu bekommen. Doch der Leipziger verteidigte und kombinierte geschickt, bis das meiste Figurenmaterial getauscht worden war. Schließlich einigte man sich auf eine Punkteteilung. Am Brett 3 spielte Mannschaftsführer Lutz van Son recht offensiv und versuchte, seinen Kontrahenten zu einem Fehler zu verleiten. Allerdings konnte der Bundesligaspieler alle Angriffsbemühungen abwehren und so wurde auch hier ein Unentschieden vereinbart.

veröffentlicht am 02.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

Nun lag die ganze Verantwortung auf den Schultern von Igor Belov. Der Hamelner musste sich erst mal sich gegen die starken Angriffe seines Gegners erwehren. Mit zunehmender Zugzahl wurden die Angriffszüge des Gegners ungenauer, und Beloy konterte ihn aus. Mit Dame und Turm drang der Hamelner in die feindliche Stellung ein und stand kurz vor dem Gewinn. Leider übersah er die Gewinnkombination, und so wurden fast alle Figuren abgetauscht. Nach der Zeitkontrolle verflachte die Stellung, und alle hatten sich schon mit einem Remis abgefunden. Doch dann stellte Beloy mit einem Fingerfehler seinen König auf das falsche Feld und sich selbst auf Matt. So verloren die Hamelner Schachspieler knapp mit 1,5 : 2,5 und schieden aus der Pokalrunde aus.



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