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Neuer Putz, restaurierte Fenster, repariertes Dach: Bornemann-Schmiede wird am 6. September eröffnet

Eine Schmiede zeigt ihren wahren Charakter

Obernkirchen (rnk). Die letzten Malerarbeiten fehlen noch, auch innen muss noch einmal kräftig mit dem Industriestaubsauger durchgegangen werden, aber von außen macht die ehemalige Schmiede Bornemann einen prima Eindruck. Was vor allem am neuen Putz liegt: "So hätte man vor 100 Jahren auch verputzt", erklärt Architekt Volker Wehmeyer: Die alte Farbe aus den siebziger Jahren ist entfernt worden, der neue Kalkputz ist ohne jede Farbe aufgetragen worden - eben so wie früher.

veröffentlicht am 27.06.2008 um 00:00 Uhr

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Geblieben sind auch die historischen Fenster, sie wurden nur repariert und neu eingeglast. Am hinteren Eingang gibt es eine Neuerung, die allerdings auch vor 100 Jahr erfolgt wäre: Die Hintertür ist vollständig ersetzt worden, sie war im unteren und mittleren Bereich stark verfault - Wind und Witterung haben ihre Spuren hinterlassen. Alle übrigen Türen wurde restauriert und neu gestrichen. Auch das Dach ist zu einem größeren Teil neu: Die abgängigen Pfannen wurden ersetzt, eine nicht ganz einfache Aufgabe, wie Wehmeyer und Bauingenieurin Anika Melching erklären: "Die sogenannten Linkskremper sind schwer zu beschaffen." Komplett neu ist das Holzunterdach. Im Innern der Schmiede fehlen noch letzte Arbeiten am Fußboden und an der Decke, auch hier soll so nachgebessert werden, wie man es einst gemacht hätte: funktional. Im angrenzenden Stallgebäude wird die lange Firmengeschichte der heutigen Maschinenfabrik Bornemann Pumps, die ihre Wurzeln in diesem Gebäude hat, museal aufgearbeitet Mit einem kleinen Fest wird am 25. Juli um 11 Uhr die restaurierte Schmiede Spendern und Sponsoren vorgestellt, offizieller Termin für die Eröffnung ist der 6. September, wenn das Museumsfest gefeiert wird: Die Schmiede wird dann geöffnet sein. Und wenn es nach dem Wunsch von Historiker Rolf-Bernd de Groot geht, wird dann ein echter Schmied an der Esse stehen und seine Kunst zeigen. Mit einem Beamer will de Groot dann im Trafohäuschen Geschichte der Firma und der Schmiede darstellen, außerdem ist eine Musikgruppe gebucht: Am Trafohaus gibt es abends Jazz mit der "Greentown Jazzband" - Blues, Swing und Dixieland. Bei Stift und Garten Brockmann wird angefragt, ob sie an diesem Tag auch ihre Pforten öffnen.



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