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Hafenverein Hameln dankt Bernhard Mandla für Topleistung

Eine internationale Familie

Hameln (gro). Was wäre der Hamelner Hafen ohne den Hafenverein Hameln und seine Mitglieder, die sich engagiert für die Natur und den sauberen Wasser- und Uferbereich des Hafens und der Weser einsetzen? Zudem werben sie für die Weserstadt.

veröffentlicht am 03.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:21 Uhr

Im Beisein der Vorstandsmitglieder Raymond (v. li.) und Danny Py

6728 Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder ehrenamtlich im letzten Jahr. Über das Normale hinaus engagierte sich Mick Johnson. Mit einer Urkunde bedankte sich dafür im Namen des Vereins Andreas Engelhardt. „Aber nicht nur er, jedes Mitglied ist uns gleich wichtig, denn alle ergeben unsere internationale Familie, die sich zum Wohle des Hafens und der Natur einsetzen.“ Die Internationalität des Vereins beweisen die Nationalitäten der Mitglieder. 49 kommen aus Deutschland, 18 aus England, je zwei aus Holland und Taiwan, je einer aus Finnland, Australien, Nepal, Belgien, Iran und der Schweiz. Und der von Engelhardt verwandte Begriff Familie? Eindrucksvoll wurde er von den Mitgliedern unter Beweis gestellt. Das Dach des Heimschiffes „Task“ des Hafenvereins Hameln müsse erneuert werden, ebenso die Außenwände. Die Sanierung des Fäkalientanks stehe an, und der Kühlschrank sei auch austauschbar, so Engelhardt. Spontan meldeten sich Mitglieder. „Ich übernehme die Dachsanierung“, meldete ein Mitglied. „Der Kühlschrank kommt von mir“. sagte ein anderer. Engelhardt fehlten die Worte. „Ihr nehmt mir ja sämtlichen Wind aus den Segeln,“ stellte er fest, aber das sei so in einer guten Familie.

Andreas Engelhardt wurde für Bernhard Mandla zum neuen Vorsitzenden gewählt. Vertreter ist Raymond Pye, Schriftführerin Danny Pye. Mandla ist freiwillig mit einer Hilfsorganisation im Katastropheneinsatz in Haiti, was die Anwesenden mit großem Applaus bedachten. Sein Sohn Nils nahm die Bernhard Mandla zugedachte Ehrung und ein Präsent für vier Jahre Vorsitz im Hafenverein entgegen. „Sag dem Vater, wenn er wieder da ist: Was er hier geleistet hat, war absolut top,“ sagte Engelhardt.



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