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Das Material bei der Dachdämmung entscheidet, wie viel Energie letztlich eingespart wird

Eine clevere Investition ins Oberstübchen

veröffentlicht am 14.04.2012 um 00:00 Uhr

Mit der jährlichen Heizkostenabrechnung sehen Hausbesitzer schwarz auf weiß, wie energieeffizient ihr Eigenheim ist. Bei älteren Häusern werden die heutigen technischen Standards, Gebäude mit einer wirksamen Wärmedämmung zu versehen und den Energieverbrauch so nachhaltig zu senken, oft nicht konsequent genutzt. Ein Schwachpunkt ist oft das Dach. Wenn die Dachflächen gar nicht oder nur ungenügend gedämmt sind, steigt die Wärme nach oben und entweicht durch das Obergeschoss. Wer sein Dach in der warmen Jahreszeit energetisch saniert, kann bereits in der nächsten Heizperiode seine Energiekosten deutlich reduzieren und trägt seinen Teil zum Umweltschutz bei.

Dabei gilt: Dämmung ist längst nicht gleich Dämmung. Fachleute empfehlen die sogenannte Aufsparrendämmung. Bei dieser Methode wird das Material vollflächig von oben auf die Dachsparren aufgebracht. Das Dach wird so wie ein lückenloser Deckel abgeschlossen und energieverschwendende Wärmebrücken entstehen gar nicht erst. „Die Dämmung des Dachs ist ein elementarer Bestandteil für energieeffizientes Wohnen und Leben. Gut gedämmt, lassen sich zwischen zehn und 20 Prozent Energie einsparen“, sagt Energieexperte Alexander Flebbe von Braas.

Neben der Art der Dämmung entscheidet auch das verwendete Material über die Energieeinsparwirkung. Vorteilhaft sind intelligente Dachsysteme, bei denen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Von den Dampfbremsen über die Aufsparrendämmung bis zur Dacheindeckung – das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Komponenten sorgt für eine hohe Energieeffizienz. Gut zu wissen: Wer sein Dach „dicht“ macht und so etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tut, kann dafür Förderkredite und Zuschüsse der KfW Bank in Anspruch nehmen.

Unter 08 00 / 53 99 002 (kostenfrei) beantworten die Finanzierungsexperten der KfW Fragen zu den wohnwirtschaftlichen Programmen.



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