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Heimisches Obst und Gemüse preiswert / Feiertag am Samstag – Markt deshalb bereits am Freitag

Eine beeindruckende Auswahl von Heide-Arten

Jetzt ist die Auswahl an Heidepflanzen besonders groß. Ton in Ton oder kontrastreich lässt sich mit üppigen Qualitätspflanzen typische Herbststimmung zaubern.

veröffentlicht am 30.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2009 um 14:41 Uhr

Gudrun Johns

Foto: gj

Von Gudrun Johns

Hameln. Das freundliche Herbstwetter war gestern geradezu ideal, sich mit Pflanzen für die kältere Jahreszeit einzudecken. Der seit Wochen ersehnte Regen hat die Erde vorgestern endlich zum Pflanzen aufgeweicht, so dass Heide & Co. verbesserte Anwachsbedingungen vorfinden.

Der Markt bot eine Fülle verschiedenster Heide-Arten. Die wohl bekannteste ,,Erika“, im Wuchs höher und mit offenen Blüten, ist längst von Platz 1 des Bekanntheitsgrades verdrängt worden, da sie durch ihre Frostempfindlichkeit eine verhältnismäßig kurze Blütezeit hat. Die Favoriten sind mittlerweile sogenannte Knospenblüher der Marke ,,Garden Girls“. Jeweils mit einer Farbe im Topf gibt es sie auch als ,,Twin Girls“, wobei weiße und rote Pflanzen aus einem Topf sprießen. Diese frostsichere, buschig wachsende Heideart gibt es als Solitärpflanze in den Farben weiß, creme, rosa und rot, der Topfpreis richtet sich nach der Pflanzengröße.

Am preiswertesten war gestern die Besenheide, Calluna vulgaris, die es in allen Farben schon für 79 Cent je Topf (5 Stück 3,50) gab. Besonders viel Kontrast bringt die gelb-grüne, schlank nach oben wachsende Baumheide ins Heidebeet. Vorläufig viel kräftiges Grün zeigt die Schneeheide. Ihre Blüten öffnen sich erst Ende Februar. Heide gehört wie Rhododendren und Azaleen zu den Moorbeetpflanzen, die einen sauren Boden lieben. Im Fachhandel gibt es dafür Spezialerde und -dünger.

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Mit Chrysanthemen aller Arten, Enzian von weiß über hellblau bis tiefblau, Stiefmütterchen, Hornveilchen, Eichblatt und verschiedenen Gräsern wird hier nur eine kleine Auswahl niedriger, winterharter Grün- und Blühpflanzen genannt. Weiterhin waren im Angebot Beerensträucher, die im nächsten Jahr schon Früchte tragen können. Das Sortiment umfasste gestern Brombeeren, zwei Sorten Himbeeren, rote, schwarze und weiße Johannisbeeren sowie Stachelbeeren.

Hiesige Zwetschen wurden noch ausreichend von Händlern und Selbsterzeugern angeboten. Der günstigste Preis lag bei 1,20 je Kilo, für 2 Kilo wurden 2 Euro verlangt. Späte Himbeeren kosteten je 250-Gramm-Schale 1,90, die 500-Gramm-Schale Erdbeeren 1,80 (2 Schalen 3,00) und 500 g Blaubeeren 2,80.

Sellerie-Knollen mit Grün, Blumenkohl, Kopfkohl, Steckrüben, Ananas, Äpfel und Birnen waren für einen Euro zu haben, Eisbergsalat für 70, das Kilo Rote Beete für 50 Cent.

Wegen des Feiertages am 3. Oktober wird der Markt um einen Tag vorgezogen: auf Freitag, 2. Oktober. An den Öffnungszeiten und dem Standort ändert sich dagegen nichts.

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