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Hamelner Esperanto-Gruppe bietet ab November neuen Kurs für Anfänger an

Eindrücke vom Esperanto-Kongress

Hameln. Ganze Bücher und umfangreiche Internetseiten berichten über Esperanto-Kongresse. Es ist schon ein besonderes Ereignis, wenn sich Tausende von Menschen aus allen Erdteilen treffen, um sich in der internationalen Plansprache zu unterhalten.

veröffentlicht am 20.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:41 Uhr

Klaus Santozki, Mitglied der Esperanto-Gruppe Hameln, berichtete im Kommunikationszentrum „Sumpfblume“ im Rahmen einer Präsentation über seine Teilnahme am Kopenhagener Esperanto-Kongress. Der 96. Kongress in Kopenhagen stand unter der Überschrift „Dialogo kaj interkompreno“, wörtlich übersetzt: „Zwiegespräch und Einverständnis.“ Man sei immer wieder bestrebt gewesen, ein „Einverständnis“ zu erzielen, was oft auf der Basis von Kompromissen erreicht worden sei unter den 1700 Menschen aus 66 verschiedenen Ländern. Der „tägliche Stundenplan“, das 112-seitige „Kongresa Libro“, ein Buch, das in erster Linie über das Programm informierte, war der Fahrplan für die Themenbereiche „Stimmung, Eindrücke, Bildung“. Das futuristische Kongresszentrum „Bella Center“ im Randgebiet der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wirkte einladend auf die Teilnehmer und versetzte sie in ein „Wir-Gefühl“ bezogen auf die gemeinsame Sprache. Die dänischen Esperantisten hatten den Kongress organisiert. Der Bürgermeister Kopenhagens, Frank Jensen, erwähnte in seiner Ansprache, dass er von Esperanto überzeugt sei und die Sprache als Mittel zum Kennenlernen fremder Kulturen und Verständnis für andere Menschen in der Welt halte.

Neben den vielen Diskussionsgruppen, Gesprächsrunden und Konzertveranstaltungen wurde auch ein „Bücherdienst“ angeboten. Wie ein kleiner Jahrmarkt wirkte die Präsentation in der Haupthalle des Bella Centers, wo die Stände der Esperantogruppen aus aller Welt und Autoren über ihre Arbeit informierten.

Sehr stark wurde die sprachliche Bildung gefördert. Neben Grammatik, Lese- und Hörverständnis in Esperanto wurden die Grundlagen der dänischen Sprache auf Esperanto vermittelt. Wer sich stark genug fühlte, konnte an mehrstündigen Prüfungen nach internationalen Richtlinien teilnehmen.

„Für mich war es beeindruckend, wenn man als Deutscher mit einem Finnen, der nicht deutsch spricht, ein dreistündiges Gespräch in Esperanto führt und das nach 18 Monaten Esperantolernzeit. Ich erkannte auch, dass ich noch viel lernen muss und vielleicht am nächsten Esperanto-Kongress in Hanoi/Vietnam teilnehmen werde“, berichtete Santozki.

Gelegenheit, die internationale Plansprache Esperanto zu lernen, bietet sich demnächst auch wieder in Hameln. Am Dienstag, dem 8. November, startet von 18.30 bis 20 Uhr ein Esperanto-Sprachkurs für Anfänger bei Radio Aktiv (Konferenzraum), Deisterallee 3. Ab 15. November finden die Kursabende dann im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume statt. Kosten 10 Euro (Lehrbuch und Unterrichtsmaterial). Um Anmeldung wird gebeten bei Kursleiter Heinz W. Sprick, Tel. 0162-7536396 oder unter hameln@esperanto.de



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