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Neujahrsempfang des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Hameln-Pyrmont / Wieder Ehrung von vielen Aktiven

Einbeziehung von Behinderten wird als Ziel genannt

Hameln (git). „Beim Paritätischen zählt der Mensch und das Soziale“, unterstrich Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Das diesjährige Jahresthema des Wohlfahrtsverbandes heißt Inklusion. Es bedeutet „Hineinbeziehen“ von Behinderungen, egal, mit welcher Ursache, in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. „Wir wollen und werden Behinderten Assistenz anbieten, um am normalen Leben teilzunehmen, wie z. B. die Schulassistenz oder die Assistenz bei Behinderten am Arbeitsplatz“, sagte der Beiratsvorsitzende des Paritätischen Hameln-Pyrmont, Dr. Hermann Niederhut.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Wer sich aus dem Kreis der Aktiven, der Wirtschaft, der Politik und der Verwaltung dem Wohlfahrtsverbandes Hameln-Pyrmonts verbunden fühlt, kommt jedes Jahr gerne der Einladung Norbert Raabes und seinen Mitstreitern nach und trifft sich zum Informationsaustausch beim Neujahrsempfang. In diesem Jahr nutzten über 210 Personen diese Begegnungsplattform. Die Räume des Kunstkreises platzten quasi aus allen Nähten. In seiner Begrüßungsrede schlug Dr. Hermann Niederhut nachdenklich Töne an. „Wir müssen endlich Abschied nehmen von der Ära der Sozialromantiker“, sagte er. Die entscheidende Perspektive der Sozialpolitik des nächsten Jahrzehnts bedeute Zurückhaltung bei Sozialtransfers und Ideenwettbewerbe wie Aufstieg durch Bildung und Leistung.

Landrat Rüdiger Butte lobte die Vielfalt der sozialen Dienste, die der Paritätische anbietet und bereithält. Einige engagierte Bürger, die sich für den Paritätischen verdient gemacht haben, werden jedes Jahr besonders gewürdigt. Das Ehrenzeichen des Paritätischen Niedersachsen überreichte der Geschäftsführer Norbert Raabe in diesem Jahr an die Selbsthilfegruppengründerinin Antje Dragendorf, sie gründete im Jahr 2000 die Selbsthilfegruppe (SHG) für Eltern von allergie-, asthma- und neurodermitiskranken Kindern. Sabine Zink-Zachas gründete bereits 1986 die SHG Angst, 1996 wurde daraus der Verein Angst-Selbsthilfe, mittlerweile sind vier Gruppen entstanden. Werner Westphal ist seit 25 Jahren Mitglied der Selbsthilfegruppe Blaues Kreuz, vor vier Jahren übernahm er den Vorstand. Pastor Martin Dreyer erhielt die Ehrung für über zehn Jahre Vorstandsarbeit beim Sorgentelefon Hameln-Pyrmont e.V. Der Gründer des Hamelner Tafel, Wolfgang Asche, wurde ebenfalls geehrt. Seit dem Jahr 2009 engagiert sich Heike Dathe beim Verein Brücke e.V. Helga Dubbert leitet seit über 15 Jahren den Senioren- Gesprächskreis älterer Mitbürger im Paritätischen. Jutta Nikolaus ist eine Frau der ersten Stunde des Hamelner Hospiz-Vereins. Sie arbeitet als Seelsorgerin am Bett sterbender Menschen im Hamelner Krankenhaus.

„Sie sind immer und jederzeit da, um ihren Dienst zu leisten, ohne auf Prestige, Ansehen soziales Umfeld oder Herkunft zu schauen“, lobte Raabe bei der Übergabe der Auszeichnung. Andreas Hentrich ist Gründungsmitglied des Hospiz-Vereins, er betätigt sich seit zehn Jahren als Kassenwart des Vereins und ist für die Gestaltung der vereinseigenen Homepage zuständig.

Ein bewegendes Referat zum Thema Hospizdienst und Palliativmedizin als Lernorte des Lebens hielt Pastorin Konstanze Lange aus Holtensen. Frau Lange ist seit 2008 Klinikseelsorgerin in Bad Münder.

Für ihr jahrelanges kostenloses Engament in unterschiedlichen sozialen Gruppen wurden diese Bürger aus dem Kreis Hameln-Pyrmont seitens des Wohlfahrtsverbandes von Norbert Raabe ausgezeichnet.

Foto: git



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