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Symposium im Oktober zum 15. Jahrestag der Arbeiten am Feggendorfer Stolln

Ein Wochenende rund um den Bergbau

FEGGENDORF. Zum 15. Jahrestag des Fördervereins Feggendorfer Stolln ist am 20. und 21. Oktober ein Deister-Bergbau-Symposium geplant. Die Historie rund um die Kohleförderung wird beleuchtet. Außerdem werden Exkursionen zu den Stollen unternommen.

veröffentlicht am 18.09.2018 um 16:42 Uhr
aktualisiert am 18.09.2018 um 17:18 Uhr

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FEGGENDORF. Der Förderverein Feggendorfer Stolln will seinen vielen schweißtreibenden Arbeiten ein Wochenende mit viel Theorie folgen lassen. Zum 15. Jahrestag seit Beginn der Arbeiten zur Sicherung und Instandsetzung der kleinen Zeche ist ein Deister-Bergbau-Symposium vorgesehen. Experten beleuchten am dritten Oktober-Wochenende die Historie rund um die Kohleförderung. Außerdem werden Exkursionen angeboten.

Nach einer ersten Veranstaltung vor zwei Jahren, die einen Schwerpunkt auf der anderen Seite des Deisters hatte, wird nun am 20. und 21. Oktober der Blick auf Feggendorf konzentriert. Bereits am Freitag, 19. Oktober, widmet sich ein Kommers um 18 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ der historischen Entwicklung des Deisterbergbaus im Allgemeinen sowie dem Verlauf der bisherigen Arbeiten im Stolln.

„Mittlerweile ist aus den anfänglichen paar Metern Strecke eine komplett funktionstüchtige Steinkohlen-Kleinzeche geworden“, berichtet der Förderverein in seinem Aufruf zur Teilnahme und spricht von einem „authentischen Gesamtensemble“.

Am Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. Oktober, folgen spezielle Themenbereiche – von gesundheitlichen Belastungen und Unfallaufzeichnungen über Kohlenstraßen im Amt Wennigsen, der Entwicklung des Feggendorfer Stolln seit 1831 bis zu einem Blick auf die Deister-Bergbau-Apps, mit denen die historischen Relikte entdeckt werden können.

Am Nachmittag werden Exkursionen zum Oberen und Unteren Rodenberger Stollen mit Abstechern zu stillgelegten Steinbrüchen, zum Nienstedter Pass mit Bergbaurelikten, zur Verlade-Einrichtungen und zur Kohlenstraße des Feggendorfer Stollen sowie eine „Feggendorfer Röschentour“ über Tage bis zum Südostfeld angeboten. Am Sonntagvormittag ist das Bergwerk in Betrieb mit ausgedehnten Befahrungen während der Kohleförderung.

Für beide Tage ist eine Anmeldung erforderlich. Als Kostenbeitrag werden 20 Euro erbeten, in denen Kaffee, Tagungsgetränke sowie ein kleiner Imbiss am Samstagvormittag enthalten ist. Weitere angebotene Mahlzeiten sind auf eigene Kosten bestellbar. Auskünfte und Anmeldungen sind bei Martina Reimann unter der Rufnummer (05 11) 8 06 05 04 und unter symposium@deisterkohle.de möglich.



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