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Fürst Alexander engagiert sich weiter für "Kinder in Not" / In den Vorstand gewählt

"Ein wichtiger Bestandteil meines Lebens"

Bückeburg/Hameln. Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe hat ein neues Amt übernommen: Der Schirmherr des weltweit tätigen gemeinnützigen Hamelner Vereins "Interhelp - Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe" ist während der Mitgliederversammlung einstimmig zum Mitglied des Vorstands gewählt worden. Er werde sich voll und ganz für Menschen in Not einsetzen, versprach der Fürst, der sich insbesondere um das Fundraising kümmern will. "Mein humanitäres Engagement für Interhelp und die Aktion Kinder in Not ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens." Kinder in Not wurde von unserer Zeitungsgruppe initiiert und kümmert sich vornehmlich um bedürftige Kinder im bulgarischen Pazardzik.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

Helfen Menschen in Not: Ulrich Behmann (v.l.), Regine Lohmann mi

Ulrich Behmann wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Ihm stehen als Stellvertreter Reinhold Klostermann und Mahinda Nallanathan zur Seite. Heinz Berning fungiert als Finanzvorstand, Norbert Raabe wurde zum dritten Mal zum Kassenprüfer gewählt. Interhelp ist eine Kooperation mit der "Rettungshundestaffel Weserbergland" eingegangen. Soll heißen: Rückt die Medical Task Force von Interhelp bei einer Erdbeben-Katastrophe im Ausland aus, werden im Falle einer Anforderung auch vierbeinige Spürnasen Menschen in Not helfen. Das kündigte der 1. Vorsitzende an. Derzeit befinden sich fünf Flächen- und vier Trümmerhunde in der Ausbildung. Der Chef der Rettungshundestaffel, Rüdiger Lohmann, sagte, er rechne damit, dass die ersten Retter auf vier Pfoten im Herbst ihre Prüfungen bestehen werden. Der 1. Vorsitzende von Interhelp, Ulrich Behmann, ließ die Aktivitäten des Vereins Revue passieren. Die heimischen Helfer waren bislang in drei Ländern tätig - nach dem Tsunami auf Sri Lanka und in Indien sowie nach dem schweren Erdbeben vom 27. Mai 2006 mit mehr als 6000 Toten auch auf Java/Indonesien. In Yogyakarta bauten die Ehrenamtlichen gemeinsam mit dem Rotary Club Yogyakarta eine Schule für 100 Kinder. Auf Sri Lanka wurden das Waisenheim "Happy Home" und eine Tempel-Schule vollendet. Medizinische Geräte, darunter eine komplette Augenklinik, sind dem Balapitiya Hospital übergeben worden, das während der ersten Monate nach dem Tsunami Partner-Krankenhaus des von der Aktion "Schaumburg hilft!" betriebenen Hospital war. 18 500 Behandlungen seien dort unter der Leitung des Hamelner Lehrrettungsassistenten Reinhold Klostermann durchgeführt worden, sagte Behmann. Auf Sri Lanka und in Indien baute Interhelp bis zum heutigen Tage 98 Massivhäuser für Flutopfer - darunter sind mehrere, die mit Spenden aus der Bückeburger Bevölkerung errichtet werden konnten. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff dankte Interhelp in einem Schreiben für dessen vielfältiges ehrenamtliches Engagement, "das auch von anderen Seiten gewürdigt wurde" - zum Beispiel durch den Staatspräsidenten von Sri Lanka oder bei einem Besuch von Bundesministerin Wieczorek-Zeul. Mehr Informationen und Spendenkonten im Internet unter www.interhelp.dewezet.de

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