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Eike Kerstein wurde für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Ein Visionär voller dynamischer Tatkraft

Hameln/Fischbeck (joa). Die Liste seiner Verdienste um das Gemeinwohl der Menschen der Region Hameln-Pyrmont ist lang: Er gehört zu den Mitbegründern des Vereins „Berufsakademie Weserbergland“. Er hatte über mehrere Jahre den Vorsitz des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im mittleren Weserbergland inne. Als Vorsitzender des „Förderkreises Stift Fischbeck“ hat er wesentlich am Erhalt und der umfassenden Sanierung des Fischbecker Damenstiftes mitgewirkt. Er zählt zu den Mitbegründern und ist Stiftungsmitglied der „Stiftung Liberale Synagoge Hameln“.

veröffentlicht am 19.10.2009 um 10:15 Uhr
aktualisiert am 23.11.2009 um 15:37 Uhr

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Hameln/Fischbeck (joa). Die Liste seiner Verdienste um das Gemeinwohl der Menschen der Region Hameln-Pyrmont ist lang: Er gehört zu den Mitbegründern des Vereins „Berufsakademie Weserbergland“. Er hatte über mehrere Jahre den Vorsitz des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im mittleren Weserbergland inne. Als Vorsitzender des „Förderkreises Stift Fischbeck“ hat er wesentlich am Erhalt und der umfassenden Sanierung des Fischbecker Damenstiftes mitgewirkt. Er zählt zu den Mitbegründern und ist Stiftungsmitglied der „Stiftung Liberale Synagoge Hameln“. Und er hat eine gemeinnützige Stiftung für die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hameln-Pyrmont ins Leben gerufen. Gestern wurde Eike Kerstein – bis 2003 Geschäftsführer der hameln group und bis heute Mitglied im Beirat des international agierenden Hamelner Familienunternehmens – im Kapitelsaal des Stifts Fischbeck mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Im Dienst für die Gemeinschaft

Nach dem musikalischen Auftakt, dem Duetto I für Klarinetten von Crusell, vorgetragen von Charlotte Kerstein und Amelie Karoline Holte, und der Begrüßung durch Hausherrin Äbtissin Uda von der Nahmer, übergab Landrat Rüdiger Butte den Verdienstorden. In seiner Laudatio betonte Butte, dass Eike Kerstein neben seiner unternehmerischen Verantwortung einen großen Teil seiner Zeit in den Dienst der Gemeinschaft gestellt habe. Butte, der Kerstein als Mann mit großen Visionen und starker dynamischer Tatkraft charakterisierte: „Ohne Bürger wie Sie, die als Initiatoren und Vorreiter wirken, wäre es um unseren Landkreis Hameln-Pyrmont schlecht bestellt. Wir brauchen Menschen wie Sie, die sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen.“

Vorgeschlagen für den Verdienstorden der Bundesrepublik war Eike Kerstein bei Bundespräsident Horst Köhler vom Leiter der Berufsakademie Weserbergland Dr. Volkmar Langer. Der beschrieb in seiner Laudatio Eike Kerstein als einen Mann, der stets viel mehr getan habe, als er tun musste. Er selbst habe ihn als weitsichtigen Berater zu schätzen gelernt, als einen „Teamplayer mit hanseatischer Bescheidenheit“

Die Glückwünsche der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde überbrachte Pastor Martin Hoffmann, der Kerstein als „einen Unternehmer im calvinschen Geist, der alles, was er bekam, als Segen vom Himmel verstand“. Will mit Blick auf sein ehrenamtliches Engagement heißen: Er habe jede Gabe als Aufgabe verstanden, auch andere daran teilhaben zu lassen.

In seinen Dankesworten erklärte Eike Kerstein, er habe durch die Ordensverleihung erlebt, „wie schön es ist, gelobt zu werden. Denn Unternehmer werden sonst nicht gelobt.“ Seine ehrenamtliche Tätigkeit habe zwar Zeit und Energie in Anspruch genommen, aber sie habe ihm auch viel Freude bereitet. Im Ruhestand wolle er daher „noch mehr aus dem Hintergrund wirken, als bisher.“

Landrat Rüdiger Butte heftete gestern Eike Kerstein das Bundesverdienstkreuz am Bande ans Jacket.

Foto: Wal



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