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Mit dem Wanderrudertag in Hameln stellt sich der Ruderverein Weser auf den Breitensport ein

„Ein Verein mit Seele“

Hameln. Auf ein sportlich durchwachsenes Jahr mit Höhen und Tiefen kann der Ruderverein „Weser“ von 1885 zurückblicken. „Wir sind auch in der vergangenen Saison höchst erfolgreich auf dem Wasser gewesen, haben nicht nur 20 Regatten besucht, sondern erneut auch die 100 000- Kilometer-Marke mit unseren Booten geknackt“, sagte Vorsitzender Dr. Peter Dennis beim traditionellen Herrenabend im Vereinsheim an der Tündernschen Warte. Damit ist und bleibt der Ruderverein Weser ein wichtigstes Aushängeschild des Wassersportes der Weserberglandregion.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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Entsprechend groß war auch diesmal die Zahl der Ehrengäste aus der Politik, die nicht nur die Verbundenheit mit dem Verein unterstrichen, sondern sich auch als fleißige Unterstützer outeten. Dazu gehört die Sparkasse Weserbergland, die sich in diesem Jahr nicht nur als Sponsor eines neuen Breitensport-Achters erwiesen hatte, sondern durch ihren Vorstandsvorsitzenden Friedrich-Wilhelm Kaub einen Scheck überreichen ließ, mit dem der Verein in die Lage versetzt wird, seine Jugend bei weiten Fahrten finanziell zu unterstützen. Als besonders erfreulich bezeichnete es Dr. Dennis, dass der Breitensport im Verein einen immer größeren Stellenwert gewinnt. „Darauf werden wir uns auch in Zukunft einstellen müssen, haben deshalb unsere Bootsflotte auch drauf ausgerichtet.“ Wenn im nächsten Jahr der deutsche Wanderrudertag in Hameln stattfindet, bei dem über 400 Teilnehmer von der Flensburger Förde bis zum Bodensee im Weserbergland erwartet werden, dürfte dass dieser Entwicklung weiteren Aufschub geben. Im Mittelpunkt des Abends standen nicht nur ein Rückblick auf die Erfolge der Hamelner Ruderer in der Bundesliga sowie bei den Meisterschaften und der Universiade, wobei die erfolgreichen Teilnehmer jeweils von Dr. Markus Wollenweber vorgestellt wurden, sondern auch die Ehrung langjähriger, verdienter Mitglieder. Die hatten selbst weite Anfahrten aus München, Belgien, Hamburg und Berlin nicht gescheut. 25 Jahre gehört Jörg Langenberg dem Verein an, bekam dafür die Silbernadel. Und auf 40 Jahre (Goldnadel) blicken Dr. Christoph Garbe, Olaf Lippek, Karl-Friedrich Meyer, Ralf Panknin, Günter Pfennig, Christian Strasburger und Norbert Schulz zurück. Den Vogel schossen allerdings Gerd Müller und Horst Ruhe ab. Sie frönen bereits seit einem halben Jahrhundert dem Rudersport. Für die Geehrten ergriff Christian Strasburger das Wort, bezeichnete dabei unter dem Beifall der Anwesenden den Ruderverein nicht als „ökonomische Zweckgemeinschaft“, sondern als Verein mit viel Seele, dem er bis zu seinem Lebensende die Treue halten werde, auch wenn er als Professor in der Berliner Charité seinen Wohnsitz mittlerweile in der Bundeshauptstadt habe. rhs



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