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Fulminanter Auftakt der 2. Auflage / Viele Eventsüberfüllt

"Ein Superstart": Lange Nacht zieht die Massen

Bückeburg (rc). Fulminanter Auftakt der zweiten "Langen Nacht der Kultur": Dicht an dicht drängten sich gestern Abend die Besucher in den Spielorten und Museen, um ihren eigenen selbst ausgewählten Kulturabend zu erleben. Sei es Hofreitschule, Filmmusik, Mozart- oder Gernhardt-Lesung oder ein Vortrag über die Geschichte des Hubschrauberflugs: Vielerorts mussten die Erlebnishungrigen mit Stehplätzen vorlieb nehmen oder sogar durch die Eingänge versuchen, einen Blick auf ihren Event erhaschen.

veröffentlicht am 07.10.2006 um 00:00 Uhr

Dicke Menschentrauben schoben sich nach Beendigung der Veranstaltungen durch die Stadt, um rechtzeitig zur vollen Stunden wieder woanders zu sein. "Wir gehen hierhin. Wir dorthin. Vielleicht sehen wir uns noch", hieß es im Vorbeigehen: offene, kommunikative Atmosphäre allerorten. Im Vergleich zum Vorjahr hielten sich die Künstler an die zeitlichen Vorgaben. So kam es zu keinem Gedränge, etwa im Festsaal des Schlosses, wo die Ballettvorführungen oder die Konzerte der Märchensänger und Musikschule ebenfalls bis fast auf die letzten Plätze gefüllt waren. "Ein Superstart, die Stadt ist voll", befanden denn auch Bürgermeister Reiner Brombach und Marketing-Chef Sønke Lorenzen, als sie im Atelier "Quartal" am Marktplatz schauten, wie das von den Besuchern der "Langen Nacht" gemalte Kunstwerk langsam Gestalt annahm. "Ich bin beeindruckt, was hier entsteht", so die sichtlich beeindruckte Künstlerin Anka Knechtel. Ganz Schlaue hatten die Ausstellungen schon weit vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn abgeklappert und so mehr Zeit für ihr eigentliches Programm. Weitüber 1000 Eintrittsbändchen waren bis gestern Nachmittag im Vorverkauf an Kulturinteressierte ausgegeben worden. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren insgesamt 2000 verkauft worden. Angesichts dieser Zahl hatte das Organisationsteam um seinen Sprecher Jürgen Hockemeier vorgebeugt und die übriggebliebenen Bändchen des vergangenen Jahres herausgekramt: "Das muss reichen." Hockemeiers Prophezeiung zur Eröffnung: "Wenn wir das Programm durchziehen, wird es gigantisch und das größte, was Bückeburg je erlebt hat." Weitere Berichte in unserer Montagsausgabe.

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