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Naturschutzbund und Gemeinde verschenken Geburtsbäume

Ein Stück Kanada für daheim

Rehren (rnk). Nahezu jeder, der seinen Baum abholen möchte, sagt den gleichen Satz: "Mann, ist der groß!" In der Tat: Bei der Geburtsbaumaktion, die der Naturschutzbund und die Gemeinde gemeinsam ausrichten, wird nicht gespart: Manche Bäume sind gut zwei Meter hoch. Und bei den hochstämmigen Obstbäumen, so erklärt es Gerhard Meier vom Nabu, "haben wir schon darauf geachtet, dass die Bäume im nächsten Jahr schon Früchte tragen". Es ist eine Tradition, die schon länger als zwei Jahrzehnte währt: Junge Eltern erhalten einen Baum, der aus Anlass der Geburt ihres Kinders gepflanzt werden soll. Mit dem Pflanzen des Geburtsbaumes wird an eine alte Tradition erinnert und auch zur Verbesserung des Umfeldes beigetragen.

veröffentlicht am 12.11.2007 um 00:00 Uhr

Die Profis kommen mit dem Anhänger. Nur: Wie kommt man dann wied

Und wer kein Grundstück besitzt, dem ist nach wie vor der Ortsvorsteher bei der Suche nach einem passenden öffentlichen Raum für den Baum behilflich. 24 junge Eltern haben am Sonnabend "ihren" Geburtsbaum beim Nabu im ehemaligen Klärwerk Rehren abgeholt. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Neben den hochstämmigen Obstbäumen (mit alten Sorten, versteht sich), konnte unter gut einem Dutzend anderer Bäume ausgewählt werden: Roterle, Hainbuche, Sommerlinde oder dem Spitzahorn, der einen Hauch Kanada in den eigenen Garten bringt.



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