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Beim "4. Schaumburger Hundetag" zeigen Jagdhunde ihr Können

Ein Spaß für Hund und Herrchen

Wendthagen (mw). Der von der Jägerschaft Schaumburg am Forsthaus Halt organisierte "Schaumburger Hundetag" hat seine vierte Auflage erlebt. Auf die teilnehmenden Jäger und ihre vierbeinigen Gefährten haben am Sonntag jagdtypische, aber auch spaßige Aufgaben gewartet.

veröffentlicht am 07.08.2008 um 00:00 Uhr

"Wir machen jedes Jahr mit. Die Hunde haben ja Spaß dran", verriet der Bad Nenndorfer Ralf Heidemann. Mit zwei Kleinen Münsterländern war er angetreten. Die Konkurrenz bestand aus 14 weiteren Jagdhunden, unter ihnen Deutsch-Drahthaar, ein Labrador und drei Dackel. "Die Resonanz ist sehr gut", freute sich Marlen Meier, Hundeobfrau beim Hegering II in Rusbend, die die Veranstaltung seinerzeit mit Gudrun Steinbach (Hundeobfrau beim Hegering Nord) ini tiiert hatte. Vom Junghund ohne Ausbildung bis zum erfahrenen Jagdhund mit absolvierter Brauchbarkeitsprüfung reicht das Spektrum. Zu meistern hatten die Vierbeiner jeweils vier Aufgaben aus dem Jagdalltag, wobei die kleinen Dackel sozusagen eine "Extrawurst" bekamen. Für alle Jagdhunde stand dabei die Überprüfung des allgemeinen Gehorsams und der Leinenführigkeit auf dem Programm. Die größeren Hunde mussten zudem die Spur eines im Wald geschleppten, toten Kaninchens verfolgen und dieses zum Hundeführer zurückbringen. Bei der "Freiverloren-Suche" im Feld war ein totes Stück Federwild ohne Schleppspur aufzufinden und ebenfalls zu apportieren. "Man muss ja hundegerechte Arbeit verteilen", erklärte Dieter Höfig, Hundeobmann beim Hegering Rinteln, die Sonderaufgaben für die kleinen Dackel. Von diesen könne man schließlich nicht verlangen, dass sie beispielsweiseein Kaninchen apportieren. Beim Nacharbeiten einer aus Blut getropften Schweißspur und dem Stöbern nach Wild konnten sich die Dackel statt dessen beweisen. Später gab es dann noch ein paar Spaßaufgaben. Beim "Entenschießen" etwa mussten die Jäger ihre Treffsicherheit zeigen, indem sie kleine Plastikenten in einen Wasserbottich warfen. Die Hunde hatten die "erlegten" Enten herauszufischen. "Es ist ja kein Wild und hat keinen Geruch", erklärte Friedrich-Wilhelm Platte aus Pohle, warum sein Deutsch-Drahthaar zunächst nur zögerlich mit den Plastikenten zu Werke ging.



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