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Serieüber den "Leitbild"-Prozess - Teil 2: Freizeit, Kultur und Sport / Stadthagens Vorzüge kommunizieren

"Ein sinnvolles Konzept" für den Stadthäger Stadtwall

Stadthagen (mw). Der Arbeitskreis "Freizeit, Kultur und Sport" ist einer von fünf Arbeitskreisen, die sich seit gut drei Jahren an dem Stadthäger "Leitbild"-Prozess beteiligen. In ihm engagieren sich Vertreter verschiedener Institutionen aus dem Bereich Sport, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung für die Verbesserung der Lebensqualität in Stadthagen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:27 Uhr

Die Belebung der historischen Wallanlage in Stadthagen beschäfti

Das Ziel des Arbeitskreises "Freizeit, Kultur und Sport" sei es, die Lebensqualität der in der Kreisstadt lebenden Menschen zu verbessern und ihnen ein positives Lebensgefühl zu vermitteln, erläutert Heike Klenke, die Sprecherin des Arbeitskreises und zugleich Mitarbeiterin des Kommunikationszentrums "Alte Polizei". Seit Beginn des "Leitbild"-Prozesses hat der Arbeitskreis nach Auskunft von Klenke bereits siebzehn Sitzungen abgehalten und kann auch schon einige Erfolge vorweisen. So sei etwa gleich zu Beginn des Projektes der Internetauftritt der Stadt Stadthagen auf Anraten des Arbeitskreises verbessert worden, berichtet sie. Außerdem habe der Verwaltungsausschuss aufgrund der Empfehlung des Arbeitskreises im Jahr 2006 beschlossen, Kinder und Jugendliche bei der Umsetzung von für diese Zielgruppe relevanten Vorhaben der Verwaltung (etwa der Anlage einer Skaterbahn) angemessen zu beteiligen. In demselben Jahr habe der Verwaltungsausschuss auch zugestimmt, die Veranstaltungsorte "Historische Altstadt", "Schloss", "Tropicana" und "Festplatz" auf den im Stadtgebiet aufgestellten Parkleittafeln auszuweisen. Derzeit befasst sich der Arbeitskreis "Freizeit, Kultur und Sport" laut Klenke unter anderem mit Ideen zur Belebung der historischen Wallanlage. Anstoß hierfür sei der Slogan "Stadthagen - Stadt der Weserrennaissance" gewesen. Nach Meinung von Klenke könne nur ein im Leben der Bürger lebendig werdendes Motto "zur Identifikation mit den Schätzen Stadthagens" beitragen. Dabei gehe es jedoch nicht darum "punktuelle Attraktionen willkürlich aneinanderzureihen, sondern ein sinnvolles Gesamtkonzept zu entwickeln". So schließen die Überlegungen des Arbeitskreises unter anderem eine Optimierung der Beleuchtung der Wallanlage ein, die sowohl ästhetischen Aspekten als auch der Verkehrssicherheit gerecht wird. Auch über eine etwa auf die Bedürfnisse von Inlineskatern oder Rollstuhlfahrern hin ausgerichtete Erneuerungdes dortigen Gehweges und das Aufstellen von Bänken, die zum Verweilen einladen, werde nachgedacht. Daneben sei es aber auch erforderlich, "schon vorhandene, attraktive Orte" in den Fokus zu nehmen, aufzuwerten und dies auch entsprechend positiv zu kommunizieren, so Klenke. Dabei weist sie exemplarisch auf Veranstaltungen wie etwa das "fisKuß"-Fest im Schlosspark, das "Frauen-Picknick" im Stadtgarten, die Theater und Konzerte im Schlossinnenhof sowie das Weinfest im Landsbergschen Hof hin. Bei Letzterem könne sie sich für die Zukunft zudem auch die Integration einer Boulebahn vorstellen. "Wir haben ganz viel zu bieten", stellt Klenke für Stadthagen fest. Wichtig sei eben, dass dies auch kommuniziert wird.

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