weather-image
22°
Familienfest am Weseranger: Tom Rapp gewinnt Fernseher, Hohenrode das Kindergarten-Rennen

Ein Rennwetter, wie es richtige Enten lieben

Rinteln (who). Nicht zu warm mit einem Wechsel von Sonnenschein und Regenschauern, so lieben es lebendige Enten. Genau dieser Wettermix hat am Sonnabend auch die Armada der Gummi-Quietsche-Entchen beim siebten Rintelner Entenrennen zur Freibadsaisoneröffnung auf der Weser begleitet beziehungsweise beflügelt.

veröffentlicht am 14.05.2007 um 00:00 Uhr

Das Rintelner Entenrennen ist eine Erfolgsveranstaltung für Fami

Auf "etwas mehr als 2000", schätzte Annette Achilles die Anzahl der verkauften Lose fürs Hauptrennen. Allein nach Beendigung des Verkaufs in der Innenstadt um 13 Uhr seien noch rund 700 Lose im Freibad weggegangen. "Sie haben es sehr gut gemacht", bescheinigten am Ende Kenner der Rintelner Entenrennen-Szene der Organisatorin von Pro Rinteln und ihrem Team, die das Rennen erstmals ohne Rintelns bisherige Stadtmanagerin Beate Behrens organisiert hatten. Das gleiche Lob bekam auch Daniel Jakschik, der Rintelns Marktmeister Jürgen Pleitner bei der Organisation und Siegerehrung routiniert und entspannt zum ersten Mal vertreten hatte. Ansonsten lief alles nach bewährtem Muster. Während der Radio-Westfalica-Moderator im Freibad die Zuschauer durchs Rahmenprogramm plauderte, setzten die Bootsbesatzungen der Feuerwehr und des THW aus Rinteln sowie der DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen die Erpel und Enten an der Startlinie beim Kieswerk in Ahe aus. Die routinierten Begleiter in den Booten und die Rettungsschwimmer in der Weser wissen längst, in welchen Flussbiegungen die Renner im Pulk oder einzeln stranden und konnten deshalb gezielte Neustarthilfe leisten und den stillen gelben Akteure umgehend wieder ins Fahrwasser helfen. Richtig spannend wurde es allerdings am Zieleinlauf vor der Weserbrücke, wo kräftige Windböen den Endspurt der Siegerenten zunächst stoppten. Dabei wurden die beiden Spitzenreiter sogar aufs linke Ufer geweht und brauchten eine letzte Hilfe der Retter. Trotzdem waren die drei Teilrennen jeweils in einer guten halben Stunde gelaufen. Dass bei den wartenden Zuschauern zwischendurch keine Langeweile aufkommen konnte, dafür sorgte das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Und natürlich die wiederkehrenden Regengüsse, die unter Schirmen und Zeltdächern kuschelig zusammenrücken ließen. Die Freiluftdarbietungen wie die Tanzakrobatik der "Black-Jack"-Cheerleader-Mädchen aus Krankenhagen fügten sich passgenau in die Regenpausen. Dabei durfte der staunende Radio-Moderator sich verraten lassen, dass es "hauptsächlich auf Körperspannung ankommt", um auch die gewagten Figuren hinzukriegen. Für die Bademodenschau der Models von der Kosmetikinsel brauchte es hauptsächlich Spurtstärke, um ohne Verzögerung einen Bikini nach dem anderen von der Umkleidekabine auf die Bühne zu tragen und den Schauern von oben zu entgehen. Während der Bekanntgabe der Hauptgewinner des Hauptrennens öffnete der Himmel noch einmal die Schleusen für einen kräftigen Schauer. Aber wie zur Entschädigung überspannte ein zeitweise doppelter prächtiger Regenbogen das Freibadgelände, als Annette Achilles die Namen der drei Hauptgewinner verkündete. Die Ente mit der Losnummer 1040 von Tom Rapp hatte mit dem von Expert gesponserten Flachbildschirm-Fernseher den ersten Preis gewonnen. Liebenswerte Ironie zu dem Gewinn: Erst am Donnerstag hatte Uwe Rapp als technischer Geschäftsführer der Rintelner Firma Stüken die Qualitätsauszeichnung präsentiert, die die Firma vom Global Player Philips verliehen bekommen hatte (wir berichteten). Und ausgerechnet aus der Philips-Produktion stammt der Entenrennen-Hauptpreis, der jetzt bei Familie Rapp an der Wand hängen wird. Der zweite Hauptpreis in Form von Fondsanteilen von 500 Euro, gestiftet von der Volksbank in Schaumburg, ging an die Losnummer 2573 aus Möllenbeck. Und Philipp Möllinghof aus Rinteln hat mit der Nummer 1014 als dritten Preis die Fahrt im Wesergold-Ballon gewonnen. Im Rennen der Kindergarten-Enten hatte der Kindergarten Hohenrode gewonnen vor dem Kindergarten Gänseblümchen aus Engern und dem Kindergarten Minnimax in Exten. Den Preis für die schönste Ente hatte die Jury um Stadtwerke-Chef Jürgen Peterson dem städtischen Kinderhort Klabauternest zuerkannt. Auf die Kindergarten-Knirpse aus Hohenrode wartet jetzt noch eine Extra-Belohnung in Form von Eistalern, die der Expert-Markt in der Braasstraße zusätzlich gestiftet hat. Beim Firmenrennen hatte die Ente von ZooZ vor 13 Verfolgerinnen am Ende den Schnabel vorn gehabt. Das Startgeld aus diesem Lauf soll in Kürze im Namen der Teilnehmer einem wohltätigen Zweck in Rinteln zu Gute kommen und wird von ZooZ-Geschäftsführer Bernd Köppe persönlich überbracht. Bildergalerie im Internet: Impressionen vom Entenrennen unter www.schaumburger-zeitung. de.

0000449241-12-gross.jpg
0000449241-13-gross.jpg


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare