weather-image
Owoki-Ferienspaßaktion führt die Kinder aus der Bergstadt auf den Militärflugplatz Wunstorf

Ein Rabe mit Augenbinde ziert das Wappen

Obernkirchen (sig). Ein besonderes Erlebnis im Rahmen der diesjährigen Ferienspaßaktion für die Kinder der Bergstadt war der Besuch des Bundeswehr-Flugplatzes in Wunstorf. Im Rahmen eines Vortrags mit Bildschirmpräsentation erhielten die Teilnehmer eine Einführung in die Arbeit und Aufgaben des dort stationierten Lufttransportgeschwaders.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 15:21 Uhr

Wesentlichübersichtlicher ist der Führerstand eines Fahrzeuges d

Die Kinder erfuhren unter anderem, dass auf dem Flugplatz insgesamt 2250 Personen beschäftigt sind und es noch zwei weitere Standorte für diese Waffengattung gibt - in Bremen und in Holzdorf bei Berlin. In Wunstorf selbst werden die Piloten für Transall-Maschinen sowie wie für den Hubschrauber Bell UH1D ausgebildet, außerdem die Angehörigen der Flugbereitschaft, die mit dem Airbus 310 fliegen. Für den Bell UH1D gibt es inzwischen ein Nachfolgemodell, das fast doppelt so schnell fliegt und eine Reichweite von 880 Kilometer hat. Natürlich wollten die jugendlichen Zuhörer auch etwas über die Einsätze des Transportgeschwaders wissen. Angeflogen werden zurzeit der Kosovo, der Libanon und Djibouti am Horn von Afrika. Die dort stationierten deutschen Soldaten werden mit Nachschub versorgt. Außerdem erfolgt ein Austausch von Einheiten beziehungsweise Truppenteilen. Das Bundesverteidigungsministerium nimmt in Wunstorf weitere Investitionen vor. Es entstehen neue Hallen; außerdem werden die Startbahnen verlängert, damit schwerere und größere Maschinen dort starten und landen können. Etwas verspielt empfanden die Kinder angesichts der militärischen Atmosphäre das Wappen des Geschwaders, das einen von Wilhelm Busch gemalten Raben mit Augenbinde zeigt. Das sei kein Problem, erklärte ein Hauptmann. Bei der Marine hätten sie schwimmende Bananen im Wappen...

Eine verwirrende Anzahl von Instrumenten befindet sich im Cockpi
  • Eine verwirrende Anzahl von Instrumenten befindet sich im Cockpit einer Transportmaschine. Repros: sig

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare