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"Auetaler Grand Prix": Volle Konzentration beim Kartfahren mit der Sportfahrer-Gemeinschaft

Ein paar Schweißtropfen gehören dazu

Rehren (la). Kinderleicht? Keineswegs! Und so suchte sich bei den Kindern der Ferienspaßaktion "Kartfahren" der Sportfahrer-Gemeinschaft Rinteln im ADAC (SFG) so mancher Schweißtropfen den Weg unter dem Helm hervor. Doch mit jedem Meter auf dem aufgebauten Pylonenparcours wich das anfängliche leichte Unbehagen dem Mut und Stolz der kleinen Kartpiloten, dieses - aus ihrem Blickwinkel - rasante Gefährt immer ein wenig besser beherrschen zu können: e in Fahrvergnügen wenige Zentimeter über dem Asphalt, dazu mit richtigem Motor und einigen Pferdestärken.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:18 Uhr

Marc Steinsiek (v.l.), Jeremy Köhne und Maximilian Steinsiek sin

Damit das sinnvolle Zusammenspiel von Gas und Bremse auch in jedem Fall gefahrlos vor sich ging, hatte Trainer Erhard Steker stets die Funkfernabschaltung in der Hand. Ein Druck aufs Knöpfchen und der Kartmotor wird sofort ausgeschaltet. Viele ehrenamtliche und vor allem geduldige Helfer der Motorsportjugendgruppe sorgten zudem für das optimale Anpassen der Sitzschale, den richtigen Abstand zu den Pedalen und für eine kurze Einführung in die wichtigsten Reglementpunkte. Dazu gehörte vor dem Start auch die Streckenbegehung, um den richtigen Parcours-Verlauf zu erkennen. Aus der aufrechten Position kein Problem, doch sitzt man erst im Kart dicht über dem Boden, verändert sich der Blickwinkel erheblich und die richtige Wegfindung kann schon ein wenig beschwerlich werden. Pylonen umfahren heißt Strafsekunden kassieren, und so ist diszipliniertes Fahren oft der bessere Weg zu einer vernünftigen Zeit, die wie beim richtigen Kart-Slalom mittels einer Lichtschranke sekundengenau erfasst wird. Hat man an alles gedacht, den Probelauf absolviert und die Schweißtropfen weggewischt, dann geht es um eine gute Platzierung. Noch ein wenig Ungewissheit bis zur anschließenden Siegerehrung, und dann haben eigentlich alle gewonnen: Ein wenig an Erfahrung, eine Teilnehmerurkunde und ein kleines Präsent, denn bei der SFG gibt es für jeden etwas. Die drei Erstplatzierten erhalten zudem einen richtigen Pokal. 27 Mädchen und Jungen starteten in diesem Jahr im kleinen "Auetaler Grand Prix", eingeteilt in zwei altersabhängige Klassen und mit einer großen Portion Feuereifer. "Wenn es Spaß gemacht hat", sagte Trainer Erhard Steker zum Abschied, "sehen wir uns vielleicht im nächsten Jahr wieder." Sein Dank galt den fleißigen Helfern, die Veranstaltungen dieser Art erst möglich machen und der Firma Dunkel und der Sparkasse für kleine Präsente. Die vorderen Plätze belegten in der Gruppe I (zehn bis zwölf Jahre) Felix Rauhut vor Maximilian Kässner und Sven Ostermeier. In der Gruppe II (13 bis 15 Jahre) gewann Jeremy Köhne vor Maximilian Göbel und Marc Steinsiek.



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