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TSV Ahnsen startet in die neue Saison mit acht Jugendteams und 140 Spielern / Aktuell werden noch Helfer gesucht

Ein neuer Jugendkodex soll für Fairplay sorgen

Ahnsen (sig). Man nehme eine Mann oder eine Frau, die sich ein Ziel vornehmen, eskonsequent verfolgen und andere dafür begeistern können.

veröffentlicht am 27.06.2008 um 00:00 Uhr

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Aus einem solchen Vorhaben wird etwas, ganz bestimmt! Ein Beispiel für das Gelingen ist der TSV Ahnsen. Dort hat die Jugendarbeit der Fußballabteilung einen beispielhaften Aufschwung genommen. Jugendleiter Dirk Ebeling verfügt über acht Mannschaften mit 140 Aktiven. Im Bereich zwischen den jüngsten Kickern der G-Klasse und der B-Jugend hat der TSV Ahnsen alle Jahrgänge besetzt. Das kann längst nicht jeder Verein in Schaumburg von sich behaupten. Aber das ist der sicherste Weg, eines Tages auch leistungsfähige Herrenteams zu besitzen. Das Rezept von Ebeling: "Ich will mit meinem Team dafür sorgen, dass viele Kinder und Jugendliche Spaß am Fußball haben. Das trägt zu einer guten Persönlichkeitsentwicklung bei. Dieses Ziel möchte ich mit lizensierten Jugendbetreuern erreichen." Was der Jugendleiter unter Persönlichkeitsentwicklung versteht: "Mehr Selbstständigkeit, außerdem Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fröhlichkeit, Kritikfähigkeit und Fairplay." Deshalb wird beim TSV an einem Jugendkodex gearbeitet. Da geht es um das richtige Verhalten gegenüber den Mitspielern, dem sportlichen Kontrahenten und auch den Betreuern. Chapeau,chapeau - kann man da nur sagen! Da wird ganze Arbeit geleistet. Einen ersten Hinweis auf diese neue Entwicklung gab bereits das dreitägige Trainingslager auf dem Bückeberg, an dem 65 Kinder und Jugendliche sowie acht Betreuer teilnahmen. An einem Tag kam sogar eine Mannschaft aus Exten zum Punktspiel auf den Bückeberg. Welche Teams für die kommende Spielzeit gemeldet werden und wer sie trainieren wird - das teilte Ebeling zum Saisonabschluss mit. Noch immer seien neue Helfer gern gesehen. Sie können auch aus dem Elternkreis kommen. Nebenbei (und nur zum Vergnügen) wurde auch der Lederball bewegt. Die Väter schnürten die Schuhe, um gegen die D-Jugend zu spielen. Die Mamis im sportlichen Outfit versuchten sich gegen ihre Kleinsten. Das brachte einen Heidenspaß, zumal beim zweiten Spiel ein Elfmeterschießen nötig wurde.

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