weather-image
Solnhofener Naturstein macht Boden gut und Treppen besser / Alternative zu Parkett und herkömmlichen Fliesen

Ein Meilenstein für Modernisierer

veröffentlicht am 08.06.2013 um 00:00 Uhr

270_008_6388700_wo102_0806_Stein2.jpg

In einer blauen Lagune vor rund 150 Millionen Jahren in der Jura-Zeit im Jurameer fing alles an. Der Urvogel Archaeopteryx (halb Saurier, halb Vogel) schwebte über bunte Korallenbänke. Seltsam anmutende Urtiere tummelten sich im subtropischen Klima im und um das warme Wasser. Eine längst vergessene Zeit? Nicht ganz, denn die Jurazeit hinterließ im Raum Solnhofen und Eichstätt wertvolle Bodenschätze. Einer davon ist der seltenste und markanteste Kalkstein der Welt: Solnhofener Naturstein, eine echte, unverkennbare Natursteinrarität.

Stein ist nicht für jeden Hausbesitzer das Nonplusultra. Manche schwören auf Holzparkett, andere auf Teppich oder Kork. Letztlich entscheidet der Geschmack darüber, was gut zum Wohnumfeld passt. Die Vorteile von (Natur-)Stein liegen auf der Hand beziehungsweise unter dem Fuß: Es ist das Gefühl, etwas Langlebiges eingebaut zu haben, etwas aus der Natur unter den Sohlen zu spüren – und nicht zuletzt ist auch die Pflegeleichtigkeit ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Als Lithografiestein ist der Solnhofener Naturstein in die Kulturgeschichte des Drucks eingegangen; er ist der einzige Stein, dessen hohe Qualität für diese Technik ausreicht. Als erste Fundstätte des Archaeopteryx wurde er zum Meilenstein in der Naturgeschichte der Erde. Und vor allem als unvergleichlicher Boden- und Wandbelag wird dieser ganz besondere Naturstein überall in der Welt geschätzt.

Die Solnhofener Platten sind Wärme speichernd, abriebfest, rutschsicher und im Unterschied zu Graniten absolut strahlungsfrei. Die Ökobilanz dieser Naturstein-Legende ist herausragend, sogar besser als bei jedem anderen Naturstein. Denn die Gewinnung erfolgt in Handarbeit und erfordert nur ganz wenig Energie. Ehemalige Steinbrüche werden unter anderem als Biotope rekultiviert. Und der Solnhofener kann sogar naturrau ohne Oberflächenbearbeitung als hochwertiger Bodenbelag verlegt werden, ein weiterer Beitrag zur Legendenbildung. Die Solnhofener Platten bestehen zu 98 Prozent aus Kalk und zu 2 Prozent aus verschiedenfarbigen Tonerden. Im Unterschied zu Graniten und Schiefer ist dieser Naturstein damit gänzlich strahlungsfrei und sorgt als natürlicher „Meeresboden“ für ein gesundes Raumklima.

Die unverwechselbaren, wunderschönen Oberflächenbilder der Platten sind durch die Farbigkeit und Rauheit, durch farnähnliche Strukturen (Dendriten) entstanden und deshalb individuell geprägte Unikate. Solnhofener Naturstein zeigt seine ganze Schönheit im Innenbereich als exklusiver Boden- und Wandbelag sowie auf Treppen und als Fensterbänke. Aufgrund seiner extremen Strapazierfähigkeit ist er außerdem ideal geeignet für öffentliche und gewerbliche Gebäude.

Exklusives Entrée: Mit Solnhofener Naturstein können Hausbesitzer bei Neubau und Modernisierung besondere Akzente setzen. Aber auch andere Gesteinsarten eignen sich sehr gut für die Gestaltung von Boden, Treppen, Terrassen oder Fensterbänken.

dersolnhofener.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt