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Drittes Maritimes Modellbau-Treffen: 27 Aussteller zeigen Exponate in der "Alten Polizei"

Ein Laufsteg für Boote und Dampfmaschinen

Stadthagen (sk). Beim dritten Maritimen Modellbau-Treffen in der "Alten Polizei" haben nicht nur "Schiffsbauer" ihre Exponate aufgebaut. Dampfmaschinen waren in Aktion, und Hubschraubermodelle flogen durch die Luft.

veröffentlicht am 19.03.2008 um 00:00 Uhr

Was steht denn da? Wasservehikel sind bei Modellbaufans gefragt

Als Treffen der Modellbauer war die Veranstaltungüberschrieben, dessen Erfolg also nicht an Besuchermassen zu messen. 27 Modellbauer, mehr als bei der Veranstaltung vor zwei Jahren, waren angereist und haben "die Qualität und die Vielfalt" der gezeigten Modelle als "hervorragend" bezeichnet, so Organisator Bernd Oppermann aus Hespe, engagiert in der "Interessengemeinschaft Modellbau Nord". Dennoch: Was gezeigt wurde, hätte mehr Menschen fasziniert - wenn sie denn gekommen wären. Manch einer hätte vielleicht ein neues Hobby entdeckt. Von meterlangen Schiffen bis zum Fingernagel großen Buddelschiff reichte die Bandbreite der Modelle. Gut bekam der Ausstellung das durch hohe Fenster einfallende helle Tageslicht, das Messing blinken und Farben leuchten ließ, Details hervorhob und in dem sich Dampf aus kleinen fleißigen Maschinen kräuselte. Pfiffe gellten, Exponate waren in Bewegung. Im Flur vor dem Saal drehte ein Prachtstück aus Messing seine Runden auf dem Linoleum. Das 16 Kilogramm schwere Modell eines englischen Straßentraktors aus dem 19. Jahrhundert hatte Stefan Raab, angereist aus Essen, unter Dampf gesetzt. Stolz und glücklich blickte der Ingenieur im Ruhestand auf die Maschine. "Als Schrott" habe er das Modell einst gekauft und wieder zum Leben erweckt. Nicht in Kilo sondern in Gramm drückt sich das Gewicht anderer Modellbauexemplare aus. Auf einer Hand lässt sich die "Augusta Victoria" präsentieren. Mit dem Schnelldampfer-Modell hat Christina Klamann (45) aus Langenhagen vor einigen Jahren die Weltmeisterschaft im Karton-Modellbau gewonnen. Dabei werden Schiffsteile aus Baubögen ausgeschnitten und zusammengeklebt. Was sich simpel anhört erreicht diffizile Dimensionen. Bis zu 10 000 Teile können für ein Karton-Schiff verbaut werden.



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