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Lauenauer gewinnt mit seinem Hund den Wanderpokal

"Ein kleiner TÜV" für Jagdhunde

Stadthagen (mw). Zum "3. Schaumburger Hundetag" hat die Kreisjägerschaft Schaumburg eingeladen. Neun Jäger haben sich mit ihren Jagdhunden verschiedenen Aufgaben gestellt, wobei am Ende auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Ulrich Trittel aus Lauenau und sein Hund sind auch bei den Spaßa

Mit dem "Schaumburger Hundetag" soll die Arbeit mit dem Jagdhund "ins rechte Licht" gerückt werden, hat Dieter Höfig, Hundeobmann der Kreisjägerschaft Schaumburg, erläutert. Schließlich geraten auch bei Hunden Dinge, die nicht mehr geübt werden, allmählich in Vergessenheit. Daneben diene die Veranstaltung aber auch dazu, gemeinsam etwas zu unternehmen. Im Mittelpunkt standen fünf Aufgaben, wie sie auch Bestandteil der "Brauchbarkeitsprüfung" sind, die jeder für den Jagdbetrieb vorgesehene Hund zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr absolvieren muss, erklärte Höfig - "Im Prinzip ein kleiner TÜV": Bei der "Standruhe" sollten die Jagdhunde ruhig bei ihren Führern sitzen beziehungsweise liegen bleiben, während andere Jäger eine Treibjagd simulierten und vereinzelt Schüsse abgaben. Ein totes Stück Haarwild, das zuvor an einer Schnur durch den Wald gezogen wurde, mussten die Hunde bei der "Haarwild-Schleppe" allein auffinden. Beim "Haarwild-Bringen" wurde dann etwa bewertet, ob die Hunde das aufgefundene Tier vernünftig zum Hundeführer tragen, dort in den "Sitz" gehen und das apportierte Stück auf Befehl abgeben. Eine weitere Aufgabe war die "Freiverloren-Suche" im Feld. Hier mussten die Hunde ein totes Stück Federwild "nicht mit tiefer Nase suchen wie bei der Schleppe, sondern mit hoher Nase gegen den Wind", erklärte Höfig. Die Prüfungsaufgabe beim "Freiverloren-Bringen" war analog dem Apportieren im Wald. Maximal zehn Punkte konnten pro Prüfungsteil erreicht werden, insgesamt somit 50. Neben Höfig fungierten auch Marlen Meier, Herbert Langhanki, Axel Pollmann, Margot Witte und Karl Engelking als Prüfungsrichter. Mit jeweils 49 Punkten gleichauf waren Ulrich Trittel aus Lauenau mit seinem Hund "Tell vom Deisterland" sowie der Stadthäger Kurt Neugebauer mit dem sechsjährigen "Aiko vom Galenberg". Da Trittels zweieinhalbjähriger Hund deutlich jünger war als Neugebauers Vierbeiner, kürte die Jury das Duo aus Lauenau zum Tagessieger und verlieh Trittel den Wanderpokal in Form einer Lanze. Platz Drei ging an Karl Engelke aus Hülsede mit "Ossi vom Moorgraben" (47 Punkte). Außerhalb des Wertungsteils warteten am Forsthaus Halt verschiedene Spaßaufgaben auf die neun "Zweierteams". So galt es etwa, den eigenen Hund mit der Schubkarre einen Parcours entlang zu fahren oder ihn durch einen Schlauchtunnel zu schicken. Alle Teilnehmer erhielten kleine Präsente, die vom "Dicken Heinrich" in Lüdersfeld, dem Wisentgehege Springe und dem Futterservice Thorsten Niemeyer aus Neustadt-Evesen gestiftet wurden.



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