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Mannschaftstransporter kam nicht mehr durch den TÜV – Löschfahrzeug war nicht im Gerätehaus

Ein Jahr voller Überraschungen in Wehrbergen

Wehrbergen (gro). Eigentlich war das abgelaufene Jahr 2010 für die Ortsfeuerwehr Wehrbergen und seine 26 Aktiven ein ganz normales und ruhiges Jahr. Einsatzübungen, Wettkämpfe, ein Brand in der Hauptstraße 39 sowie theoretische, praktische Ausbildung und allgemeiner Dienst wurden in den insgesamt 1807 Dienststunden abgeleistet und notiert. Und trotzdem war es kein Jahr wie sonst, denn Überraschungen hielt es für die Brandschützer unter der Leitung ihres Ortsbrandmeister Ralf Eckermann bereit.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Friedrich Wilhelm Thies (r.) „verpasste“ Ramona Diercks die neuen Schulterstü

Wehrbergen (gro). Eigentlich war das abgelaufene Jahr 2010 für die Ortsfeuerwehr Wehrbergen und seine 26 Aktiven ein ganz normales und ruhiges Jahr. Einsatzübungen, Wettkämpfe, ein Brand in der Hauptstraße 39 sowie theoretische, praktische Ausbildung und allgemeiner Dienst wurden in den insgesamt 1807 Dienststunden abgeleistet und notiert. Und trotzdem war es kein Jahr wie sonst, denn Überraschungen hielt es für die Brandschützer unter der Leitung ihres Ortsbrandmeister Ralf Eckermann bereit. So wurde der Mannschaftstransportwagen der Wehr stillgelegt. „Er musste im Oktober zum TÜV. Festgestellt wurde: dieses Auto darf nicht einen Meter mehr auf öffentlichen Straßen fahren, da der Zahn der Zeit an der 25 Jahre alten Karosserie genagt hat und das Fahrzeug so durchgerostet ist, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist,“ so Eckermann. Daher stehe der ausgemusterte MTW der Ortsfeuerwehr Unsen jetzt in der Garage der Feuerwehr Wehrbergen. Die größte Überraschung gab es aber am 22. Juli, nachdem die Wehr zu einem Brandeinsatz gerufen worden war. „Nach Aufschließen des Gerätehauses zogen wir, ganz besonders ich, ein dummes Gesicht, denn anstatt unseres Löschfahrzeuges stand da ein MTW drin. Wie sich später herausstellte, befand sich unser TSF zur Durchsicht in der Werkstatt, und der diensthabende Wachabteilungsleiter hatte es stressbedingt vergessen, mich zu informieren,“ sagte der Otsbrandmeister. Die Wehr sei dann einfach mit dem MTW ausgerückt und habe mit der hauptberuflichen Wachbereitschaft den Einsatz gemeistert.

Jugendfeuerwehrwartin Ramona Diercks berichtete über die Arbeit mit ihren zwei Mädchen und sechs Jungen in der Jugendfeuerwehr. Auf dem Jahresprogramm standen neben der Ausbildung, das Stadtzeltlager, die Stadtwettbewerbe und Kreiswettbewerbe sowie der Kreissternmarsch und die Altpapiersammlung im Ort mit insgesamt 38,46 Tonnen gesammeltem Papier. Bevor der stellvertretende Stadtbrandmeister Friedrich Wilhelm Thies die Jugendwartin Ramona Diercks zur Löschmeisterin beförderte, dankte er für die geleistete Arbeit der Ortsfeuerwehr Wehrbergen. Unter Gelächter stellte er zu den „Überraschungen“ fest: „Solange da keine Pferdekutsche in der Garage der Feuerwehr steht, geht es ja noch.“ Ralf Eckermann beförderte Hendrik Augustin und Marcel Hönings zu Feuerwehrmännern und Patrik Schäfer zum Hauptfeuerwehrmann und ernannte ihn auf Grund der geleisteten Dienststunden zum Feuerwehrmann des Jahres.



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