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Genauer gesagt: für die kulturellen Veranstaltungen / Auch Kurierfahrten nach Bückeburg sind denkbar

Ein italienischer "Piaggio" wirbt jetzt für den Kurort

Bad Eilsen (sig). "Einem geschenkten Maul schaut man nichts ins Maul." So lautet ein etwas respektloses Sprichwort, das gelegentlich aber durchaus stimmen kann. Bürgermeister Horst Rinne ist jedoch davon überzeugt, dass es nicht für eine Anschaffung zutrifft, die am Montag erstmalig vor der Tür des Rathauses stand. Es handelt sich um ein dreirädriges Fahrzeug mit dem wohlklingenden Namen "Piaggio". Künftig wird es häufiger an markanten Stellen des Kurortes zu sehen sein - und zwar als ein (hoffentlich) immer richtig ins Blickfeld gerückter Werbeträger.

veröffentlicht am 20.11.2007 um 00:00 Uhr

Kleines, knatterndes Werbedreirad: Dieser "Piaggio"soll für der

Es ist schon einige Monate her, dass im Rathaus ein Schreiben auf den Tisch flatterte, mit dem eine süddeutsche Firma der Gemeinde ein praktisch kostenloses Neufahrzeug anbot. Solcherlei Briefe werden aus nachvollziehbaren Gründen immer mit einiger Skepsis zur Kenntnis genommen. Aber in diesem Fall befasste sich der von Dagmar Söhlke geleitete Fremdenverkehrsausschuss mit diesem Angebot - und nahm es an. Seine Mitglieder konnten sich nämlich gut vorstellen, dass ein solcher transportabler Werbeträger für einen Kurort Sinn macht. Mit ihm kann man nämlich die Einwohner und Kurgäste aufmerksam machen auf das aktuelle Veranstaltungsangebot. Neben den Werbeträgern, die diese Anschaffung finanziert haben, ist an dem nur leicht motorisierten Dreirad Platz für mehrere Plakate und andere Ankündigungen. Ganze drei Pferdestärken hat dieses Produkt eines italienischen Kleinmotorrad-Herstellers. Immerhin ist damit "Tempo 30" kein Problem, aber es soll ja nicht wegfahren, sondern die meiste Zeit an geeigneten Stellen stehen bleiben. "Und wenn nötig, kann man es auch für Kurierfahrten nach Bückeburg nutzen", ergänzte Horst Rinne seine Informationen. Es sei schwierig gewesen, in Bad Eilsen und Umgebung ausreichend Firmen und Einrichtungen zu finden, die zur Finanzierung dieser Anschaffung beitragen wollten, berichtete der Bürgermeister. So habe jedenfalls das süddeutsche Vermarktungsunternehmen verlauten lassen. Mit im Boot saßen schließlich der Evangelische Pflegedienst, die Volksbank in Schaumburg, das Seniorenheim "Hilaris" und das "Haus des Gastes". Nach dem kompletten Plakatieren gab es dann auch den ersten Fototermin der neuen mobilen Errungenschaft, an dem natürlich auch die Werbepartner teilnahmen. Ihnen ist per Vertrag zugesichert worden, dass ihre Werbung fünf Jahre lang an dem Fahrzeug bleibt. Danach sind alle Flächen wieder frei.



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