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Flüchtlinge aus Syrien, dem Sudan und vom Balkan haben gemeinsam die Buden aufgebaut

Ein internationaler Weihnachtsmarkt

Coppenbrügge. Ein ganz besonderer Zauber ging von dem Weihnachtsmarkt in der Burg Coppenbrügge aus, den der Flecken Coppenbrügge zum sechsten Mal ausrichtete. Von den historischen Burgmauern windgeschützt, wurde das ungemütliche Wetter diskret in den Hintergrund verbannt. Die „erste Geige“ spielten stattdessen die hübsch dekorierten Buden, der Lichterglanz, das vielfältige kulinarische Angebot, die heimelige Atmosphäre, das kulturelle Programm mit Musik und Auftritten des Kindergartens, die zahlreichen Besucher sowie die Geselligkeit.

veröffentlicht am 03.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:03 Uhr

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Unbedingt erwähnenswert ist aber auch der integrative Charakter der zweitägigen Veranstaltung, in die Menschen verschiedener Nationalitäten involviert waren. Beispielsweise eine libanesische Familie, die wie in den vergangenen Jahren auch, diesmal wieder leckere Falafel anbot. Zum ersten Mal dabei war der „Alevitische Kulturverein Hameln-Pyrmont“, der türkische Süßigkeiten und Buletten aus Rinderhack servierte.

Bemerkenswert auch: Die mit Tannengrün weihnachtlich dekorierten Stände waren diesmal aufgebaut worden von einigen in Coppenbrügge einquartierten Flüchtlingen aus Syrien und dem Balkan. „Wir hatten sie angesprochen, und sie waren einverstanden“, betont Gerald Mehrtens vom Organisationsteam. Manche von ihnen zählten dann auch zu den Besuchern des Marktes, ebenso wie einige Sudanesen.

Der Weihnachtsmarkt in der Burg wird gestaltet von Vereinen und Institutionen aus dem Flecken Coppenbrügge, von Einzelpersonen und von Geschäftsleuten. Diesmal waren 34 Stände aufgebaut – nicht nur draußen im Burginnenhof, sondern auch im Museum. Jeder auch noch so kleine Raum war gefüllt mit Adventsgestecken und vielen selbst gemachten Handarbeiten. „Dieser Weihnachtsmarkt ist im Laufe der Jahre eine immer größere Anlaufstelle für Aussteller und Besucher geworden“, betonte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka.

Der Alevitische Kulturverein Hameln-Pyrmont war dabei. sto


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