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Großer Zapfenstreich im Schlosshof / Bürgerbataillon tritt an / Fürstin Nadja Anna in Bückeburg begrüßt

Ein herzliches Willkommen im Fackelschein

Bückeburg (jp). Mit dem großen Zapfenstreich haben das Bückeburger Bürgerbataillon, das Blasorchester Bückeburger Jäger, der Spielmannszug Ahnsen und der Kammerchor Cantemus einen glanzvollen Höhepunkt innerhalb der Hochzeitsfeierlichkeite n auf Schloss Bückeburg gesetzt. Neben der Hochzeitsgesellschaft verfolgten viele hundert Zuschauer das festliche Geschehen im malerisch von Fackeln und Windlichtern illuminierten Schlossinnenhof.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 06:51 Uhr

Kurz vor Mitternacht hatte Bräutigam Fürst Alexander im großen Festsaal des Schlosses seine Gäste an die Fenster und auf die Balkone gebeten. In andächtiger, feierlicher Atmosphäre rückten die Angehörigen des Bürgerbataillons, angeführt vom Spielmannszug Ahnsen unter Leitung von Dieter Gutzeit, in den Schlossinnenhofein. Das von Heiko Deterding dirigierte Blasorchester Bückeburger Jäger hatte dort bereits vor dem Tugendbrunnen Aufstellung genommen, ebenso wie der Kammerchor Cantemus, der die Darbietungen mit dem von Karl Jenkins 1995 komponierten "Adiemus" eröffnete. Vor dem Schlossportal, von dem aus das Brautpaar das Geschehen verfolgte, meldete Adjutant Stefan Specht an Stadtmajor Rolf Netzer das Bürgerbataillon zum großen Zapfenstreich angetreten. Netzer richtete Glückwünsche an das frisch vermählte Paar und hieß insbesondere Nadja Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe im Namen des Bürgerbataillons in Bückeburg willkommen. Unter großem Beifall des Publikums wünschte er außerdem Benita Fürstin zu Schaumburg-Lippe alles Gute zur weiteren Genesung. Auf Wunsch des Brautpaares intonierte das Blasorchester Bückeburger Jäger vor dem eigentlichen Zeremoniell des großen Zapfenstreiches die Cantata Jubilata von Hans Hartwig, den Marsch des Prinzen Ferdinand und des großen Kurfürsten Reitermarsch, 1892 komponiert von Kuno Graf von Moltke für das preußische Leibkürassierregiment Nr. 1 in Breslau. Der Zapfenstreich endete traditionell mit der Nationalhymne. Mit "unendlicher Rührung" bedankte sich Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe von der Empore über dem Schlossportal für die Darbietung des Bürgerbataillons. "Was Sie uns geboten haben, ist durch kein Geld der Welt zu bezahlen. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie meine Frau Nadja mit solcher Wärme empfangen haben." Dies sei nur möglich durch die außerordentlich tiefe Verbundenheit zwischen der Stadt und dem Fürstenhaus. "Wir sind stolz darauf, dass Schaumburg zu Niedersachsen gehört", erklärte anschließend Ministerpräsident Christian Wulff in seinen Grußworten. Mit dieser Heirat habe sich erneut "Niedersachsens Achse nach Bayern" bewährt, die bestehe, seitdem Herzog Heinrich der Löwe 1158 das Stadtrecht an München verliehen hat.



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