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Ein heiliger Ort

In diesem Herbst gibt es in vielen unserer Dörfer eine Jahresfeier. An manchen Orten wird sie mit dem Erntefest verbunden, andere feiern ein Wochenende oder gar eine ganze Woche lang. 1111 Jahre soll es her sein, dass unsere Dörfer gebaut wurden, unsere Kirchen gegründet. Es ist eine symbolische Zahl. Niemand weiß so ganz genau, wann dieDörfer entstanden sind, wann der erste Stein zum Bau unserer Kirchen gelegt worden ist.

veröffentlicht am 15.09.2007 um 00:00 Uhr

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Autor:

Elisabeth Schacht-Wiemer

So sehr wichtig finde ich das auch gar nicht. Wichtig ist eher, dass wir auf eine lange Tradition zurückblicken. Wir können auch sagen: Wir stehen auf einem festen Grund. Jesus Christus ist der Eckstein jedes Kirchenbaus und auch unseres Lebens. Das kann uns Vertrauen und Halt im Leben geben. Welchen Schatz wir mit unseren Kirchen besitzen, das wissen hoffentlich viele unserer Gemeindemitglieder. Seit einiger Zeit ist jeden Tag die Tür unserer Kirchen in Exten und Hohenrode geöffnet und jeder kann hineingehen. Zahlreiche Eintragungen in unserem Gästebuch belegen, wie dankbar viele Menschen dafür sind. Wie sie die Ruhe der Kirche genießen. Wie sie die Stille als Labsal für ihre Seele empfinden. Wie sie spüren, dass die Kirche ein besonderer Ort ist, an dem die Rastlosigkeit und der Lärm der Alltagswelt vor der Tür bleiben. Ein Ort, an dem Gottes Gegenwart zu spüren ist. Ein heiliger Ort. Schon eine lange, lange Zeit stehen unsere Kirchen in unseren Dörfern. Dass beides standgehalten hat, die menschliche Gemeinschaft und der christliche Glaube, genau das feiern wir auf unseren 1111-Jahr-Feiern. Elisabeth Schacht-Wiemer ist Pastorin in Exten-Hohenrode .



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