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Zum Tag der offenen Tür: Industriegebiet Süd erarbeitet sich Identität - und setzt dabei auf die Kunst

Ein "Handbaum" für mehr Gemeinschaftsgefühl

Rinteln (ur). Aus beruflicher Veranlassung Klinken putzen musste dieser Tage im Industriegebiet Süd Annette Achilles in ihrer Eigenschaft als kommissarische Leiterin von Pro Rinteln - und hatte dabei einigen Erfolg. Bereits 27 Betriebe haben fest zugesagt, sich am 22. September beim Tag der offenen Tür rund um die Braasstraße zu beteiligen. "Das belegt schon ein gewaltiges Spektrum in Industrie, Handel und Handwerk!", stellt Achilles dazu optimistisch fest.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:03 Uhr

Ob in Eisen, Plastik, Holz oder Beton: Als Signet lässt sich der

"Bei den Aktivitäten im September verzichten wir ganz bewusst auf eine zentrale Bühnenpräsentation und wollen lieber allen Beteiligten Gelegenheit geben, sich und ihr jeweiliges Leistungsprofil in konzentrierter Form am eigenen Betrieb darzustellen." Dennoch soll verdeutlicht werden, dass in diesem Gewerbequartier auch Gemeinsamkeit groß geschrieben wird und die Unternehmen sich in vielfältiger Weise ergänzen und bei Bedarf zusammenarbeiten - das eben soll seinen Ausdruck finden in einem gemeinsamen Signet, das an verschiedenen Punkten im Industriegebiet Süd über den Tag der offenen Tür hinaus sichtbar macht, dass vieles hier "Hand in Hand" geht. Nach diesem Signet musste nicht lange gesucht werden: Kaufmann Manfred Tiefensee, der zu den Wegbereitern von Pro Rinteln gehört, hatte die Vorlage dafür längst in einer Eisenschnitt-Technik bei SBS realisieren lassen - und für die Skulptur den Namen "Handbaum" gefunden. Die dazugehörige Idee: diese Skulptur in verschiedenen Materialien und Techniken, Größen und Lackierungen zu produzieren - mit all den Möglichkeiten, die im Industriegebiet zur Verfügung stehen. Die einzelnen Objekte sollen dann als identitätsstiftendes Motiv an verschiedenen Stellen im Areal auftauchenund die vorhandene Bandbreite präsentieren. Dazu Annette Achilles: "Verblüffend für mich war schon, dass es überall, wo ich bislang mit der Skulptur bei den Betrieben auftauchte und das Konzept ohne Nennung des Titels vorstellte, genau zwei Interpretationen gab: Die einen sahen eine Hand und die anderen einen Baum. Hand-Baum eben!" Bereits jetzt sind acht Betriebe entschlossen, sich mit ihren Möglichkeiten an dieser marketingorientierten Kunstaktion zu beteiligen. Immerhin sind im Industriegebiet ja von Holz bis Beton, Glas bis Kunststoff alle möglichen Materialien vertreten - und auch für Maler und Lackierer stellen sich hier reizvolle Aufgaben: "Man kann sich ja gut vorstellen, dassso ein Handbaum mal geblümt oder kariert gestaltet wird, eventuell ergänzt um die Logos der beteiligten Unternehmen", denkt Achilles das Projekt schon weiter. "Bei Industrie sprechen wir ja von Branchen und Zweigen - so wie auch bei einem Baum. Und dass die Hand auch für das Handwerk steht, ist offensichtlich, ebenso wie in dieser Deutung der Skulptur auch der Handel und die Kooperation untereinander enthalten ist."



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