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DRK-Kreisverband erhält auch neuen Krankentransportwagen für den Standort Bad Münder

Ein Geräteanhänger für die schnelle Einsatzgruppe

Bad Münder. Es heißt im Fachjargon schlicht Geräteanhänger Betreuung, dieses Wunderwerk an ausgeklügelter Technik, das jetzt im Rahmen einer Versammlung dem 2. Zug der Katastrophenschutzeinheit auf dem Gelände des städtischen Bauhofes offiziell übergeben wurde. Der für die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) bestimmte Wagen hat die stolze Summe von 41 944 Euro verschlungen, wie Friedrich-Wilhelm Lück, der Dezernent für Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion Göttingen, erläuterte. Der Löwenanteil von 20 000 Euro sei vom Land Niedersachsen gekommen, 3300 Euro vom DRK-Landesverband, 5000 Euro hat der Landkreis Hameln-Pyrmont gegeben, und aus seinen Eigenmitteln habe der DRK-Kreisverband die restlichen 13 844 Euro bestritten. In seinem Grußwort hatte sich der Dezernent betont kurz gehalten, dagegen verriet er gewissermaßen als Bonbon, dass demnächst ein neuer 110 000 Euro teurer Krankentransportwagen für den DRK-Kreisverband mit Standort Bad Münder vorgesehen sei. Das Land habe davon bereits 60 000 Euro bewilligt.

veröffentlicht am 25.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

Die vollzählig angetretenen Einsatzkräfte des DRK sowie als Gäste die Vertreter von Feuerwehr und Polizei hatten in der Pause das neue Fahrzeug besichtigen können und sich dessen vielseitige Finessen erläutern lassen. Lück übergab sodann den Schlüssel an Kreisbereitschaftsleiter Peter Schmalkuche und den Zugführer des 2. Einsatzzuges, Dieter Walter. Bürgermeister Hartmut Büttner ließ sich die Funktionen der zwei Tonnen schweren Neuanschaffung mit Standort Bad Münder von der Verpflegungsgruppe, Melanie Herbold und Sebastian Möbus, erklären. Im Katastrophenfall sei es unter anderem möglich, mit eigenen Bordmitteln ein großes Zelt mit Heizung zu errichten sowie hundert Portionen warmes Essen oder heiße Getränke den Opfern und Helfern bei großen Einsätzen anzubieten. Der jüngste Fall der beiden Großbrände in Bad Münder, wo 150 Feuerwehrleute bis in den frühen Morgen versorgt und betreut werden mussten, sei ein Beispiel für die Notwendigkeit solcher DRK-Logistik.

Diese bildete sich fast deckungsgleich im Jahresbericht von Zugführer Dieter Walter über das Einsatzgeschehen im Versammlungsteil des Abends hervor. Die Jahresbilanzen der DRK-Bereitschaften Bakede und Bad Münder, vorgetragen von Philipp Sokol und Michael Lück, zeugten von dem vielfältigen Einsatz- und Ausbildungsgeschehen der DRKler. Beispielhaft dafür folgte denn auch die Vergabe einer Reihe von Zeugnissen über abgeschlossene Sanitätsfachausbildung durch Peter Schmalkuche. Unter dem Beifall der Versammlung wurden die Zertifikate vergeben an: Jonas Seifert, Daniela Reichelt, Johannes Jeschack, Dennis Dietz, Christina Schöbel, Jessica Bergmann, Robin Böckhaus und Marius Walter. Sie hatten von November bis März rund 150 Stunden an den Wochenenden für ihre Fortbildung gepaukt. Zum Gruppenführer Betreuung wurden Frauke Sokol und zum Gruppenführer Verpflegung Sebastian Möbus mit sofortiger Wirkung ernannt.gho

Melanie Herbold und Sebastian Möbus erklären die Technik des neuen Anhängers für die Katastrophenschutzeinheit. gh


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