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Große Resonanz auf den Bürgerbus im Flecken Coppenbrügge

„Ein gelungener Start“

Coppenbrügge. Der derzeit wohl prominenteste „Coppenbrügger“ ist der Bürgerbus – ein Kleinbus, der im Juli seinen Dienst aufgenommen hat und nicht nur im Flecken Coppenbrügge von sich reden macht. Auch in den benachbarten Gemeinden sorgt er für Gesprächsstoff, denn „Der Coppenbrügger“ ist der erste Bür-gerbus im Landkreis Hameln-Pyrmont – ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter. Das niedersächsische Verkehrsministerium hatte die Anschaffung des Busses mit 64 500 Euro gefördert. Gefahren wird der Bus abwechselnd von derzeit 23 ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen. Der im August 2013 gegründete Verein „Bür-gerbus“, der in seiner Arbeit unterstützt wird durch die Nahverkehrsgesellschaft „Öffis“, hat sich nun zu seiner ersten Jahreshauptversammlung getroffen. „Wir können zurückblicken auf einen gelungenen Start“, betonte Dr. Burkhard Kirchhoff, der Vereinsvorsitzende. Dank finanzieller Unterstützung auch durch Sponsoren konnte das Projekt zügig umgesetzt werden.

veröffentlicht am 11.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

Der Bus stoße im Flecken auf große Resonanz. „Am 1. November hatten wir einen Kilometerstand von 17 546 Kilometern“, bilanziert Fahrzeugwart Dieter Bierbaum. Der Betrieb des Bürgerbusses stehe und falle mit den ehrenamtlichen Fahrern. Da immer mit Ausfällen zu rechnen sei, werden noch weitere Fahrer gesucht. „Es ist unser großes Anliegen, den Fahrerbestand kontinuierlich zu ergänzen“, betonte Rudolf Stenzel, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Wer sich bewerben möchte, muss mindestens 21 Jahre alt sein, einen Führerschein besitzen und sich einer Gesundheitsprüfung unterzogen haben.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Dr. Kirchhoff wiedergewählt zum Vorsitzenden. Zum neuen Geschäftsführer wurde Fritz Westphal aus Brünnighausen gewählt. Er hat die Nachfolge von Gerd Löcker angetreten, der von Anfang an signalisiert hatte, nur ein Jahr zu Verfügung zu stehen. Kassenwart ist Hans-Jürgen Heise. „Einen Schriftführer suchen wir noch“, appellierte der Vorsitzende.

Übrigens: In absehbarer Zeit wird das Bürgerbus-Projekt auch im Internet zu finden sein, denn der Verein arbeitet an einer Website. sto



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