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Reuiger Betrüger lässt in Hastenbeck eine Kirche bauen / Kanonenkugel fliegt durch den Altaraufsatz

Ein Geldfälscher, ein Pferd und eine Flucht

Hastenbeck (roh). Von Beruf Münzmeister, war es für Arndt von Wobersnow Anfang des 17. Jahrhunderts nur ein kleiner Schritt zum Geldfälscher. Zu jener Zeit herrschte allüberall eine Geldknappheit, sodass sich nicht wenige der angesehenen Münzkommissare zu Fälschern, zu „Kippern und Wippern“ – wie man sie damals nannte –, entwickelten. Immerhin zeigte Wobersnow Reue und ließ in Hastenbeck eine Kirche erbauen. Dem Vernehmen nach soll er gesagt haben: „Da, wo mein Pferd stehen bleibt, will ich eine Kirche bauen.“

veröffentlicht am 14.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 15.12.2009 um 11:48 Uhr

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