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„Fest der Sinne“ in der Julius Tönebön Stiftung

Ein ganz besonderes Erlebnis

HAMELN. Der traditionelle Tönebön Tag in der Julius Tönebön Stiftung stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der fünf Sinne, die von Anfang an (heraus-)gefordert wurden.

veröffentlicht am 21.09.2017 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 21.09.2017 um 12:45 Uhr

Radio Aktiv startete pünktlich um 15 Uhr mit einer Livesendung – obwohl die ersten Gäste durch ein paar große Regentropfen erst mal auf-, aber nicht abgeschreckt wurden. Schnell wischten die ehrenamtlichen Mitarbeiter Tische und Stühle ab, sodass Stiftungsvorstand Regine Latzko, Heimleiterin Angelika Rudolf sowie Eventmanagerin Cornelia Valentin alle Gäste willkommen heißen konnten.

Mit Spannung erwartet: der neue Bewohner-Chor. Die „Tönebön SpätLesen“ legten unter der Leitung von Cornelia Valentin und musikalischer Begleitung durch Rike Metje einen tollen Auftritt hin. Ein anspruchsvolles und sehr abwechslungsreiches Repertoire begeisterte die Zuhörer. Nicht nur die Sänger waren stolz und glücklich über die gelungene Premiere. Mit Thomas Schnorfeils Schlagern und Evergreens ging es zum nächsten Höhepunkt des Nachmittags – Fanclub inclusive. Der orientalische Gewürz- und Teestand lockte mit verführerischen Düften, köstlichem Mokka, erfrischendem Apfeltee und süßen Kleinigkeiten. Totaler Gegensatz für die Riechorgane: die Fischräucherei gleich nebenan – aber am Tönebön Tag ein absolutes Muss. Und dann plötzlich wieder ein Wechselbad der Gefühle – Petrus öffnete nochmal kurz seine „Gießkanne“. Neben Regen- und Sonnenschirmen, Decken, Hüten und Regenjacken kam alles zum Einsatz, was gerade greifbar war.

Erfrischende Leichtigkeit überall – und die Gäste blieben standhaft. Dem fantasievollen Kuchenbuffet widerstehen? Unmöglich. Und dann zogen natürlich die Lose für die Tombola – jedes Los ein Gewinn dank vieler großzügiger geschäftlicher und privater Sponsoren. Auch der Hamelner Hospizverein stellte sich an diesem Tag für Informationen zur Verfügung. Der Nordsee-Entspannungsraum blieb ein wenig auf der Strecke – dazu war auf der Festwiese zu viel los. Der Pavillon der Elisabeth-Selbert-Schülerinnen für Maniküre, Make-Up und Frisuren war ständig umlagert. Superknüller waren die Rhythmus-Mitmachaktionen mithilfe der verschiedensten „Geräte“, selbst das gute alte Butterbrotpapier musste ran. Erstaunen, Überraschung, Freude und viele glückliche Gesichter.

Als die Tanzvorführungen von Bellabina Kulturell auf der bunt geschmückten Bühne begannen, waren alle total begeistert. Flamenco, orientalischer Stangen- und Fächertanz sowie ein Piraten-Säbeltanz zogen die Gäste in ihren Bann. Die farbenfrohen Kostüme untermalten das Ganze perfekt. Ungern verabschiedete man sich von den wunderbaren Tänzerinnen. Die Sonne gab noch mal alles, sodass die Festwiese im goldenen Glanz erstrahlte. Steigerung kaum möglich – doch: Den krönenden Abschluss bildete die Trommelgruppe EpBa. Der Name bedeutet so viel wie „Jetzt geht’s los“! Und wie es losging! Den afrikanischen Rhythmen konnte sich niemand entziehen. Der Rasen bebte, die Schwingungen erfassten den Körper, die Stimmung schäumte über. Obwohl das köstliche Abendessen wartete – den Trommeln konnte sich keiner entziehen.

Ein Wahnsinns-Tag, unbeschreiblich schön, an dem die Sinne voll auf ihre Kosten kamen. Nächstes Jahr geht’s weiter – mit neuem Motto und neuen Ideen.



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